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Ohne Security keine KI
Warum Cybersecurity der Schlüssel für KI-Anwendungen in der Medizintechnik ist

Ein Gastbeitrag von Manne Kreuzer* 5 min Lesedauer

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Keine smarte KI ohne hochwertige Trainingsdaten – doch medizinische Daten sind hochsensibel. Wie gelingt dieser Spagat? Und wie können Medizintechnikhersteller durch klare Sicherheitskonzepte Vertrauen schaffen und Risiken von Anfang an minimieren? Ein Überblick.

Für die Datensammlung und -verarbeitung in KI-basierten Medizinanwendungen gelten deshalb besondere Anforderungen, die sich entlang der klassischen Schutzziele der Informationssicherheit strukturieren lassen.(Bild:  DesignbyFreepik / KI-generiert)
Für die Datensammlung und -verarbeitung in KI-basierten Medizinanwendungen gelten deshalb besondere Anforderungen, die sich entlang der klassischen Schutzziele der Informationssicherheit strukturieren lassen.
(Bild: DesignbyFreepik / KI-generiert)

Ein KI-gestützter OP-Roboter, ein intelligentes Monitoring-System oder eine vernetzte Bildgebung können klinische Abläufe heute spürbar verbessern. Solange die Systeme vertrauenswürdig funktionieren. Doch genau hier zeichnet sich auch die größte Bedrohungslage ab: Aus dem Gesundheitswesen gingen zwischen Mitte 2023 und Mitte 2024 141 Meldungen zu erheblichen IT-Störungen oder -Ausfällen beim BSI ein. Gleichzeitig spricht das BKA bundesweit von zwei bis drei schweren Ransomware-Angriffen pro Tag.

KI in der Medizintechnik braucht sichere Daten

KI-Modelle sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert und betrieben werden. In der Medizintechnik entsteht daraus ein Zielkonflikt: Für leistungsfähige Anwendungen wie automatisierte Patientenüberwachung oder Medikamentenpläne werden hochwertige Daten benötigt. Gleichzeitig sind Gesundheitsdaten aber besonders schützenswert.