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Metall-3D-Druck Trumpf stellt neue Serie seiner 3D-Druck-Anlage Tru Print 3000 vor

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mit zwei 500 Watt starken Lasern, einem überarbeiteten Schutzgas-Strömungskonzept und einer Schmelzbadüberwachung hat Trumpf seine Laserschmelzanlage Tru Print 3000 weiterentwickelt.

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Die Mittelformat-Maschine stellt durch pulverbett-basiertes Laserschmelzen Bauteile von bis zu 300 mm Durchmesser und 400 mm Höhe aus allen schweißbaren Werkstoffen (Stähle, Nickelbasislegierungen, Titan, Aluminium) her.
Die Mittelformat-Maschine stellt durch pulverbett-basiertes Laserschmelzen Bauteile von bis zu 300 mm Durchmesser und 400 mm Höhe aus allen schweißbaren Werkstoffen (Stähle, Nickelbasislegierungen, Titan, Aluminium) her.
(Bild: Trumpf)

Nach Angaben von Trumpf lässt sich die neue Tru Print 3000 mit einem zweiten Laser ausstatten, was ihre Produktivität nahezu verdoppelt. Zwei 500 Watt starke Laser belichten den gesamten Bauraum der Anlage parallel. Durch die Option Automatic Multilaser Alignment findet automatisch während des laufenden Baujobs eine Überwachung und Kalibrierung der Multilaser Scanfelder zueinander statt. Jeder Laser belichtet dabei eine Kontur. Dadurch entstehen keinerlei Nahtstellen, was eine optimale Qualität bei Multilaserbauteilen ermöglichen soll.

Ebenfalls wurde das Strömungskonzept überarbeitet. Laut Trumpf strömt nun das Schutzgas besonders gleichmäßig von hinten nach vorne durch die Anlage – was die Qualität der gedruckten Teile steigere. Außerdem sei es möglich, das Bauteil noch innerhalb der Anlage vom überschüssigen Pulver zu befreien. Da das Druckpulver anschließend unter Schutzgas wieder aufbereitet wird, gelangen keine Kontaminationen in den Pulverkreislauf – für sensible Branchen wie die Medizintechnik wäre das ein wichtiger Vorteil.

Darüber hinaus ist die neue Tru Print 3000 mit dem so genannten Melt Pool Monitoring ausgestattet. Diese Schmelzbadüberwachung soll noch während des 3D-Drucks die Qualität des Bauteils sichern. Dazu überprüfen spezielle Sensoren ständig das Schmelzbad. Eine Software gleicht die Werte mit den Daten eines hinterlegten Referenzwerkstücks ab und stellt Abweichungen grafisch dar – etwa bei einem zu kalten oder überhitzten Schmelzbad.

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