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Eckert & Ziegler Trotz Verlusten im Therapiesegment positiver Jahresauftakt

| Redakteur: Peter Reinhardt

Als Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG im ersten Quartal 2014 den Umsatz um 16 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres auf 30,7 Mio. Euro gesteigert.

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Die Eckert & Ziegler Gruppe, hier die Konzernzentrale in Berlin, konzentriert sich auf Anwendungen in der Krebstherapie, der industriellen Radiometrie und der nuklearmedizinischen Diagnostik. Das operative Geschäft teilt sich in drei Segmente: Strahlentherapie, Isotope Products und Radiopharma.
Die Eckert & Ziegler Gruppe, hier die Konzernzentrale in Berlin, konzentriert sich auf Anwendungen in der Krebstherapie, der industriellen Radiometrie und der nuklearmedizinischen Diagnostik. Das operative Geschäft teilt sich in drei Segmente: Strahlentherapie, Isotope Products und Radiopharma.
(Bild: Eckert & Ziegler)

Laut aktueller Pressemitteilung verzeichneten trotz nachteiliger Wechselkursentwicklung alle wichtigen Produktgruppen Umsatzsteigerungen. Allerdings wurde das organische Wachstum insbesondere bei industriellen Komponenten durch Akquisitionen – etwa in der Zyklotron-Sparte – unterstützt.

Umstrukturierung führen erstmals zu Quartalsverlust

Das EBIT ist um 25 Prozent auf 3,0 Mio. Euro gestiegen. Neben zusätzlichen Deckungsbeiträgen aus der Umsatzsteigerung sorgte vor allem der Wegfall von im Saldo negativen Sondereffekten aus dem Vorjahresquartal zu dieser überproportionalen Steigerung. Im Therapiesegment allerdings führte eine Umstrukturierung in den neu erworbenen US-Betrieben zu einem gegenläufigen Effekt und erstmals zu einem Quartalsverlust. Da die Verluste des Segments Strahlentherapie mit Minderheitsgesellschaftern geteilt werden, schlug der Verlust jedoch nur unterproportional auf den Quartalsüberschuss des Konzerns durch. Er stieg dadurch stärker als das EBIT um 32 Prozent auf 1,6 Mio. Euro.

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Vorstand prognostiziert mindestens 10 Prozent Wachstum für 2014

Im Zeitraum von Januar bis März 2014 hat sich die Liquidität um 4,3 Mio. Euro auf 25,1 Mio. Euro reduziert. Ursachen hierfür sind ein um 18 Prozent auf 36,4 Mio. Euro gestiegenes Nettoumlaufvermögen (Zunahme der Forderungen und Vorräte), gestiegene Investitionen und erhöhte Darlehenstilgungen. Letztere führten zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote von 51 auf 52 Prozent.

Der Vorstand bekräftigt die im Jahresabschluss 2013 gegebene Prognose von mindestens 10 Prozent Wachstum für das Jahr 2014 bei Umsatz und Ertrag. Konkret soll der Umsatz auf 134 Mio. Euro wachsen und der Jahresüberschuss auf 10,5 Mio. Euro bzw. 2,00 Euro pro Aktie steigen.

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