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Trelleborg Trelleborg beliefert Boeing mit Elastomer-Komponenten für Gesichtsvisiere

| Redakteur: Julia Engelke

Trelleborg Sealing Solutions produziert in den USA für Boeing ein Bauteil zur Herstellung einer Gesichtsschutzausrüstung. Damit leistet der zertifizierte Zulieferer von Lösungen für die Flugzeuge des US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmens einen Beitrag zur Unterstützung des medizinischen Personals, das an der Front der Covid-19-Pandemie arbeitet.

Trelleborg beliefert Boeing mit Elastomerbändern, die als verstellbares Kopfband für additiv gefertigte Gesichtsschutzvisiere benötigt werden.
Trelleborg beliefert Boeing mit Elastomerbändern, die als verstellbares Kopfband für additiv gefertigte Gesichtsschutzvisiere benötigt werden.
(Bild: Trelleborg Sealing Solutions )
  • Herstellung der Prototypen per 3D-Druck
  • Hohe Produktkapazität: 5.000 Elastomerbänder pro Woche
  • Additive Fertigung zur Herstellung der Masken an mehreren Standorten in den USA

Ende März 2020 hatte Boeing Trelleborg mit der Lieferung eines Elastomerbands beauftragt, das als verstellbares Kopfband für additiv gefertigte Gesichtsschutzvisiere benötigt wird. An seinem auf Produkte für die Luft- und Raumfahrt spezialisierten Standort Northborough, Massachusetts, stellte Trelleborg Sealing Solutions binnen 48 Stunden erste Prototypen unter Verwendung von Technologien wie dem 3D-Druck bereit. Nach wenigen Passformversuchen konnten Boeing und Trelleborg das endgültige Design festlegen. Bereits sieben Tage später erreichte die Produktionskapazität 5.000 dieser aus luft- und raumfahrttauglichem Silikon hergestellten Bänder pro Woche.

Das Gesichtsvisier soll medizinisches Personal bei ihrer Arbeit schützen.
Das Gesichtsvisier soll medizinisches Personal bei ihrer Arbeit schützen.
(Bild: Trelleborg Sealing Solutions )

Quinn Collett, Air Frame Manager, Trelleborg Sealing Solutions Aerospace, erklärte dazu: „In diesen beispiellosen Zeiten muss jeder bereit sein, Aufgaben zu übernehmen, die nicht unbedingt mit den gewohnten übereinstimmen. Wir freuen uns, Boeing mit unserer Erfahrung unterstützen zu dürfen, um kurzfristig auf den Bedarf zu reagieren“.

Boeing plant, seine Systeme zur additiven Fertigung an verschiedenen Standorten in den USA zur Herstellung von Gesichtsschutzvisieren einzusetzen. Das Unternehmen arbeitet dabei eng mit der Federal Emergency Management Agency (FEMA) zusammen, die ermittelt, wo die Gesichtsschutzvisiere am dringendsten benötigt werden.

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