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Werkstückträger Saubere Logistik

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Eine Fertigung im Reinraum allein reicht nicht aus, um Produkte steril zu halten: Auch auf das Handling muss geachtet werden. Hier helfen Werkstückträger- und Korb-Systeme von Kögel. Sie können durch verschiedene Längs- und Querteiler und weiteres Zubehör gezielt auf die individuellen Bauteileanforderungen angepasst werden und reduzieren die Gefahr von Kontaminationen.

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Bauteilreinigung: Das Werkstückträgersystem Techtray...
Bauteilreinigung: Das Werkstückträgersystem Techtray...
(Bild: Kögel)

Egal ob Hersteller oder Anwender: In der Medizintechnik gelten strengste Hygienevorschriften. Produkte wie chirurgische Instrumente, Endoskope und Implantate müssen absolut sauber und steril sein, um die Gefahr von Infektionen zu reduzieren. Dies erfordert zuverlässige und sichere Reinigungs-, Aufbereitungs- und Logistiksysteme für die Produktion, aber auch einen lückenlosen Sterilgutkreislauf innerhalb des Krankenhauses. Damit lässt sich nicht nur die Produktfunktionalität durch hohe Reinheitsgrade gewährleisten, es lassen sich auch Abläufe entlang der gesamten Prozesskette vereinfachen, prozesssicherer gestalten und nach Zeit-, Kosten- und Qualitätsgesichtspunkten verbessern.

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Bei Medizintechnik-Herstellern ist die Teilereinigung zentraler Bestandteil vieler Produktionsprozesse. Dabei kommen im Reinraum teilespezifische Werkstückträger zum Einsatz, die die Werkstücke in einer bestimmten Position und an bestimmten Punkten fixieren, um ein bestmögliches Reinigungsergebnis zu erzielen. Hierbei wurde in der Vergangenheit häufig punktuell der Reinigungsprozess angepasst.

Manuelles Handling steigert das Verunreinigungsrisiko

Wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch auch die Prüfung der vor- und nachgelagerten Arbeitsschritte, um Engpässe, Einlagerungsschritte und eventuell manuelle Umsetzvorgänge zu identifizieren. Gerade beim manuellen Handling entstehen häufig hohe Lohnkosten und es besteht die Gefahr einer erneuten, nicht spezifizierten Verunreinigung der bereits gereinigten Werkstücke. Bei einer gezielten Verbesserung der Reinigungsprozesse ist es daher wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen und nicht nur eine punktuelle Produktberatung bieten. In diesem Zusammenhang gibt es innovative Lösungsansätze ergänzend zu den bisher am Markt befindlichen Produkten. Die Kögel GmbH aus Oberderdingen bietet neben ihrem Programm an Körben, Kleinteilsieben, Optiktrays und Warenträgern aus hochwertigem Edelstahl mit dem Techtray- und Techrack-System einen neuen Ansatz. Das neuartige Werkstückträger- und Korb-System, bei dem ein Gitterboden aus hochwertigem Kunststoff die herkömmlichen Blechplatten oder Schäferboxen ersetzt, kann durch verschiedene Längs- und Querteiler sowie weiteres Zubehör gezielt auf die individuellen Bauteileanforderungen angepasst werden. Dies macht das Techtray- und Techrack-System flexibel und ermöglicht eine gute Umspülung und Trocknung. Auch für den anschließenden Transport und die Einlagerung, etwa in Kombination mit dem Kögel-Wagensystem, eignen sich diese Trays gut und ersparen kostenintensive und beschädigungsanfällige Umsetzvorgänge. Hersteller haben damit die Gewissheit, dass ihre Produkte im Rahmen des Fertigungsprozesses sicher gereinigt werden sowie sauber und ohne lästiges Umpacken oder Umsetzen innerhalb der gesamten Prozesse gehandhabt werden können – bis hin zur Auslieferung zum Endkunden.

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