Vorbildlich

Richard Wolf spendet Medizintechnik für Tansania

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Bei der Spendenübergabe zu sehen sind (von links nach rechts): Angela Gewiese, die erste Vorsitzende von „Marafiki wa Masasi“, Marko Petack, Bereichsleitung Service und Logistik bei Richard Wolf, der Landrat des Enzkreises Karl Röckinger, Siegfried Karst aus der Geschäftsführung von Richard Wolf, die Ordensbrüder Maurus und Jesaja von der Benediktiner-Mission in St. Ottilien sowie Jürgen Steinbeck aus der Geschäftsführung der Richard Wolf GmbH.
Bei der Spendenübergabe zu sehen sind (von links nach rechts): Angela Gewiese, die erste Vorsitzende von „Marafiki wa Masasi“, Marko Petack, Bereichsleitung Service und Logistik bei Richard Wolf, der Landrat des Enzkreises Karl Röckinger, Siegfried Karst aus der Geschäftsführung von Richard Wolf, die Ordensbrüder Maurus und Jesaja von der Benediktiner-Mission in St. Ottilien sowie Jürgen Steinbeck aus der Geschäftsführung der Richard Wolf GmbH. (Bild: Richard Wolf)

Nagelneue Medizingeräte, die bereits Nachfolgemodelle haben, lassen sich in Hochtechnologieländern nur noch eingeschränkt vermarkten. Ob es dennoch möglich ist, sie sinnvoll einzusetzen, hat sich die Firma Richard Wolf gefragt – und solches Equipment nach Tansania gespendet, wo nun drei Operationsräume ausgestattet werden können.

Am Anfang stand, wie so häufig, ein persönlicher Kontakt: Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Dr. Erhard Kirschbaum, dem Chefarzt und organisatorischen Leiter der Abteilungen Orthopädie/Unfallchirurgie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie in den Enzkreis-Kliniken Mühlacker, ist das Medizintechnik-Unternehmen Richard Wolf auf „Marafiki wa Masasi“, den Partnerschaftsverein Enzkreis – Masasi/Tansania aufmerksam geworden. Dr. Kirschbaum unterstützt Ärzte aus Tansania mit Hospitationen in den Enzkreis-Kliniken Mühlacker und ermöglicht Ihnen, OP-Methoden zu erlernen und Erfahrungen zu sammeln.

Instrumente und Geräte für den OP

Aus diesem Kontakt entstand die Initiative von Richard Wolf, den Verein mit Instrumentarium und Geräteequipment zu unterstützen. Die Größenordnung der nun gespendeten flexiblen und starren Endoskope und Instrumente, Kamera-Systeme und Geräte ist derart, dass nun drei komplette Operationsräume ausgestattet werden können.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen sowie das Zusammenwirken mit Einrichtungen und Menschen in der Partnerregion Masasi, im Süden Tansanias, zu verbessern. Ein Großteil der Instrumente wird daher in der Mission Ndanda im Masasi-Distrikt eingesetzt, ein kleinerer Teil der Spende erhält das Mkomaindo Hospital in der Stadt Masasi.

Bislang unmögliche Untersuchungen und Eingriffe durchführen

Anfang Dezember 2015 erfolgte in der Richard-Wolf-Academy Prima Vista die symbolische Übergabe der Hilfsgüter. Dazu begrüßten die Geschäftsführer der Richard Wolf GmbH, Siegfried Karst und Jürgen Steinbeck, den Landrat des Enzkreises, Karl Röckinger, die erste Vorsitzende des Vereins, Angela Gewiese, sowie Bruder Dr. Jesaja von der Benediktiner Mission in St. Ottilien, dem Mutterhaus der Mission Ndanda im Masasi Distrikt.

Jürgen Steinbeck erklärte: „Wir freuen uns, dass Richard Wolf seinen Beitrag dazu leisten kann, die Versorgung von Menschen, die medizinische Hilfe benötigen, verbessern zu können.“ Dem schloss sich Siegfried Karst an: „Als Hersteller für endoskopische Instrumente und Geräte haben wir uns sofort entschlossen, Projekte des Vereines zu unterstützen und die benötigten Instrumente bereitzustellen.“

Bruder Jesaja bedankte sich bei den Geschäftsführern über die umfangreiche Spende. Mit dieser Spende können nun Untersuchungen und Eingriffe durchgeführt werden, die vorher nicht möglich waren. Zudem können Fachärzte aus Deutschland den Ärzten vor Ort das nötige Fachwissen im Umgang mit den Instrumenten und Geräten näher bringen, so dass die Instrumente und Geräte nachhaltig und zukunftsorientiert eingesetzt werden können.

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