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Devicemed / Maschinenmarkt Nur noch wenige freie Plätze fürs Fachforum Operation Zerspanung

Redakteur: Peter Reinhardt

In wenigen Tagen findet das Fachforum „Operation Zerspanung“ statt. Rund 100 Teilnehmer haben sich bereits zur angemeldet, um aktuelle Informationen über die Herstellung von chirurgischen Instrumenten und Implantaten zu erhalten, sodass nur noch wenige Restplätze verfügbar sind.

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Nur noch wenige freie Plätze gibt es fürs Fachforum Operation Zerspanung am 4. Juli in Tuttlingen.
Nur noch wenige freie Plätze gibt es fürs Fachforum Operation Zerspanung am 4. Juli in Tuttlingen.
(Bild: Castagna)

Hersteller von Implantaten und chirurgischen Instrumenten stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Neben technischen Fragen sorgt der Entwurf der neuen EU-Medizinprodukteverordnung für Aufregung. Das Fachforum „Operation Zerspanung“ der beiden Fachmedien Devicemed und MM Maschinenmarkt gibt am 4. Juli in Tuttlingen Antworten auf entscheidende Fragen.

Podiumsdiskussion: Über- oder Unterregulierung?

Am Ende des Fachforums „Implantate und chirurgische Instrumente“ steht eine Podiumsdiskussion auf dem Programm. Thema aus aktuellem Anlass: Über- oder Unterregulierung? Holger Krahmer, Mitglied des Europäischen Parlaments, Yvonne Glienke, Clustermanagerin der Medical Mountains AG, und Dr. Gerhard Schillinger vom AOK-Bundesverband diskutieren mit Vertretern einer Benannten Stelle, der Medizintechnik-Industrie und des Regierungspräsidiums, welche Auswirkungen der Entwurf der EU-Medizinprodukteverordnung für kleine und mittelständische Firmen hat, wenn er 2014 wie vorgelegt verabschiedet wird.

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Bis es soweit ist, stehen einen ganzen Tag lang Fachvorträge für Konstrukteure, Produktionsverantwortliche und Qualitätsbeauftragte auf dem Programm. Gemeinsame Plenarvorträge und parallele Sessions sorgen dafür, dass alle Teilnehmer zielgruppengerecht informiert werden.

Programmausschuss garantiert hohe Vortragsqualität

Den Schwerpunkt des Fachforums bilden Vorträge, die praxisrelevantes Wissen rund um den Herstellungsprozess von Implantaten und chirurgischen Instrumenten vermitteln. Für ein interessantes Programm sorgt ein Programmausschuss mit je einem Vertreter aus

  • Wissenschaft: Prof. Dr.-Ing. Kurt Greinwald, Dekan der Fakultät Industrial Technologies und Studiendekan Industrial Med-Tec der Hochschule Furtwangen,
  • Industrie: Markus Hipp, Vorstand der Hipp Medical AG,
  • Medien: Peter Reinhardt, Chefredakteur Devicemed.

Die von ihnen ausgewählten Vortragenden zeigen, wie Implantate und chirurgische Instrumente effizient, präzise und rückverfolgbar entstehen. Sie gehen speziell auf den Informationsbedarf metallverarbeitender Medizintechnikhersteller ein, berücksichtigen die Konstruktion mit neuen Werkstoffen und Beschichtungen ebenso wie Entwicklungsprognosen für die Medizintechnik, den Umgang mit Schadensfällen sowie natürlich den Dreiklang von Werkzeugmaschine, Werkzeug und Werkstück einschließlich deren Wechselwirkungen. Neben dem Vortragsangebot bietet das Fachforum eine Plattform für Fachgespräche, Diskussionen und den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander. Eine begleitende Ausstellung rundet das Programm ab.

Auszug aus dem Programm des Fachforums

Zu den Höhepunkten gehört gewiss der eröffnende Plenarvortrag von Christian Rotsch und Dr. Ronny Grunert vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU über aktuelle Problemstellungen und Lösungen entlang des gesamten Entwicklungsprozesses der Hüftendoprothetik. Auf einem kurzen Überblick über Märkte, Materialien und Verfahren folgen Beispiele entlang der Entwicklungskette – von den klinischen Anforderungen, über die Biomechanik und die Fertigungsverfahren bis zur Prüfung. Sie geben zudem einen Ausblick auf kommende Entwicklungen und beantworten offene Fragen aus Sicht von Klinikern, Forschern und Herstellern.

Es folgt Prof. Dr. Hadi Mozaffari-Jovein vom Hochschulcampus Tuttlingen zum Thema „Robuste Produkte – werkstoffgerechte Zerspanungsprozesse“, ehe es in parallele Sessions geht, die sich an den Funktionen der Teilnehmer in ihren Betrieben orientieren. Dort wird unter anderem der Frage „Qualität ja, aber wie?“ nachgegangen und das Zusammenspiel von Konstruktion und Fertigung erörtert.

In der Session „Fokus Produktion“ referiert Oliver Lechner von Haimer unter dem Titel „Mittendrin statt nur dabei“ über die Bedeutung der Werkzeugspanntechnik für eine hochgenaue Implantat-Fertigung. Bevor es in die abschließende Podiumsdiskussion geht, spricht Prof. Dr. Siegfried Schmalzried vom Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen über das Thema Prozessintegration zur Produktivitätssteigerung in der Zerspanung.

Anmeldeschluss ist am 1. Juli. Zur Anmeldung

Kontakt:

Vogel Business Media GmbH & Co. KG

D-97082 Würzburg

www.operation-zerspanung.de

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