3D-Micromac / Feinmess Dresden

Neues Konzept einer luftgelagerten Wendelbohroptik

| Redakteur: Frauke Finus

Die 3D-Micromac AG hat in Zusammenarbeit mit der Feinmess Dresden GmbH ein neues Konzept einer Wendelbohroptik entwickelt, bei dem die üblichen mechanischen Lager substituiert werden.
Die 3D-Micromac AG hat in Zusammenarbeit mit der Feinmess Dresden GmbH ein neues Konzept einer Wendelbohroptik entwickelt, bei dem die üblichen mechanischen Lager substituiert werden. (Bild: 3D-Micromac)

Das Erzeugen von Mikrolöchern in unterschiedlichsten Materialien mit Hilfe von Lasern hat sich in den letzten Jahren in der Medizintechnik fest etabliert. Dabei gewinnen Strukturen mit exakt definierter Geometrie an Bedeutung.

Mikrolöcher entstehen in der Regel durch die Verwendung spezieller Bohroptiken, die durch Rotationsbewegungen den Laserstrahl auslenken. So wird die gewünschte Bohrungsgeometrie und Größe erzeugt.

Reduzierung der Reibungsverluste

Die 3D-Micromac AG hat in Zusammenarbeit mit der Feinmess Dresden GmbH ein neues Konzept einer Wendelbohroptik entwickelt, bei dem die üblichen mechanischen Lager substituiert werden. Für alle Elemente, die kontinuierlichen Bewegungen ausgesetzt sind, werden aerostatische Führungen verwendet. Dieses berührungslose Lagerungskonzept verspricht eine wesentliche Reduzierung der Reibungsverluste bei gleichzeitiger Erhöhung der Führungsgenauigkeiten. Dies erleichtert die Erzeugung hochpräziser und reproduzierbarer Laserbohrungen. Darüber hinaus werden Verschleiß und notwendige Antriebsenergie verringert, was die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Bohroptik deutlich erhöht.

Anwendungen der neuen Bohroptik in der Medizintechnik

In der Medizintechnik findet die Bohroptik unter Anderem bei der Herstellung von Sieben und Filtern Anwendung. Außerdem kann ein Einsatz bei Bohrungen in Kanülen oder anderen Metallröhrchen mit spezieller Bohrungsgeometrie erfolgen. Ebenfalls werden mit dem neuen Konzept Düsen für nadellose Injektionssysteme und Mikrodosiersysteme hergestellt.

Zusätzlich zum Bohren ist es auch möglich, mit den Optiken zu schneiden, wie es beispielsweise bei Intraokularlinsen oder anderen Implantatteilen der Fall ist. Auf der Laser World of Photonics in München stellen Feinmess Dresden und 3D-Micromac den neuen Bohrkopf vor.

Kontakt:

3D-Micromac AG

D-09126 Chemnitz

www.3d-micromac.com

Feinmess Dresden GmbH

D-01259 Dresden

www.feinmess.de

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