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Medical Mountains Mehr Sichtbarkeit für Medizintechnik-Unternehmen

Redakteur: Julia Engelke

Ohne ihre Produkte könnte kein Arzt oder Chirurg Leiden mindern, Krankheiten heilen, Leben retten – und doch führt die Medizintechnik-Industrie in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein. Um dieses Kommunikations-Defizit gemeinsam mit baden-württembergischen Unternehmen zu beheben, stößt die Medical Mountains GmbH einen mehrstufigen Visionsprozess an. Der Startschuss fällt am 04. Februar.

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Raus aus dem Schattendasein und mehr Sichtbarkeit schaffen: Die Medical Mountains GmbH stößt einen vierstufigen Visionsprozess für die baden-württembergische Medizintechnik-Industrie an. Das Online-Kick-off-Event am 04. Februar bildet den Auftakt.
Raus aus dem Schattendasein und mehr Sichtbarkeit schaffen: Die Medical Mountains GmbH stößt einen vierstufigen Visionsprozess für die baden-württembergische Medizintechnik-Industrie an. Das Online-Kick-off-Event am 04. Februar bildet den Auftakt.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Noch vor Einzelhandel und Maschinenbau ist die Gesundheitswirtschaft der mit Abstand beschäftigungsstärkste Wirtschaftsbereich in Baden-Württemberg. Die Bruttowertschöpfung der Gesundheitsindustrie im Land betrug 2018 etwa 17,8 Mrd. Euro. Die Medizintechnik zählt nach wie vor zu den innovativsten Technologiefeldern. Nur: „Wenn nicht gerade eine Pandemie den Blick auf Leben und Gesundheit richtet, fliegt die gesamte Branche unter dem Radar“, sagt Medical Mountains-Geschäftsführerin Yvonne Glienke. „Dabei wünschen sich Unternehmerinnen und Unternehmer nichts anderes, als in ihrer gesellschaftlichen Rolle anerkannt und wertgeschätzt zu werden.“ Aus dieser Erkenntnis heraus leitet sich der Auftrag an die Medical Mountains GmbH ab: „Wir initiieren einen vierstufigen Visionsprozess, um für die Medizintechnik-Industrie im Land ein Zukunftsbild zu formulieren und mehr Sichtbarkeit zu erreichen.“

Gemeinsam die Vision formulieren

Der Weg dorthin wird gemeinsam mit den Unternehmen beschritten und besteht aus vier Etappen: Zunächst geht es darum, das Bild einer wünschenswerten Zukunft in einige wenige Kernaussagen zu verdichten. Daraus leiten sich Werte und Leitsätze ab, um die Visionselemente zu erreichen. Als dritte Stufe werden Handlungsempfehlungen zur Zielerreichung formuliert – und am Ende des Wegs steht eine gemeinsame, nachhaltige Kommunikationskampagne. In der Praxis bedeutet dies, dass bei Workshops, Arbeitstreffen und weitere Veranstaltungen die Elemente Stück für Stück entwickelt und zusammengefügt werden. „Damit dieser Prozess effektiv und erfolgreich verläuft, werden wir von erfahrenen externen Experten und Moderatoren begleitet“, blickt Yvonne Glienke voraus.

Aktive Beteiligung ist gewünscht

Wie genau das Vorhaben aussieht und welche Formen der Beteiligung es gibt, wird am 04. Februar 2021 um 16:00 Uhr bei dem Online-Kick-off-Event vorgestellt und präzisiert. Erste Impulse hat die Medical Mountains GmbH bereits bei Interviews mit Geschäftsführern und Stakeholdern aufnehmen können. „Wir stehen zwar ganz am Anfang“, sagt Yvonne Glienke, „aber mit jedem Gespräch wird der Weg deutlicher, nehmen die Ziele Konturen an“ – wächst das Bewusstsein, was zu tun ist, um Bewusstsein zu schaffen. Stimmen und Einschätzungen sind weiterhin gefragt: „Wir sind offen für jeden Dialog, freuen uns auf Nachrichten und Feedback“, betont Yvonne Glienke. Und selbstverständlich auf eine aktive Beteiligung an dem Visionsprozess – damit die Medizintechnik-Unternehmen im Land „die Sichtbarkeit erhalten, die sie verdienen, und der Zukunft entgegengehen, die sie sich wünschen.“

Das Kick-off-Event findet am 04. Februar 2021 um 16:00 Uhr als Online-Veranstaltung statt. Die Anmeldemöglichkeit und weiteren Informationen befinden sich auf der Seite www.medicalmountains.de/visionsprozess_kickoff.

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