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Medizinprodukte testen „Hohe Ansprüche an Qualität und Funktionalität“

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Zum ersten Mal stellt die Instron Deutschland GmbH auf der „Compamed“ aus. Welche Produkte der Anbieter von Mess- und Prüftechnik mitgebracht hat und welche Ziele mit dem Messeauftritt verbunden sind, erläutert Sales Manager Erik Schmidt-Staubach im Gespräch mit „DeviceMed“.

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„Die grundsätzlichen Prüfungen in der Medizintechnik sind direkt aus der Materialprüfung abgeleitet, sodass die Wirkprinzipien unserer Maschinen direkt anwendbar sind“, Erik Schmidt-Staubach, Sales Manager, Instron Deutschland GmbH
„Die grundsätzlichen Prüfungen in der Medizintechnik sind direkt aus der Materialprüfung abgeleitet, sodass die Wirkprinzipien unserer Maschinen direkt anwendbar sind“, Erik Schmidt-Staubach, Sales Manager, Instron Deutschland GmbH
(Bild: Reinhardt)

Herr Schmidt-Staubach, Instron stellt zum ersten Mal hier aus. Was hat Sie zur Teilnahme bewogen?

Antwort: Die Medizintechnik stellt hohe Ansprüche an Qualität und Funktionalität der Produkte. Beides hat direkten Einfluss auf die Patientensicherheit von Werkzeugen, Geräten, Verpackungen oder Implantaten. Instron baut Maschinen zur Überprüfung dieser Eigenschaften, und wir sehen unsere Stärken speziell in dieser anspruchsvollen Industrie.

Sie bedienen auch andere Branchen mit Mess- und Prüftechnik. Nutzen Sie dieses Know-how für die Medizintechnik?

Antwort: Eindeutig ja. Zunächst einmal sind die grundsätzlichen Prüfungen in der Medizintechnik direkt aus der Materialprüfung abgeleitet. Deshalb sind die Wirkprinzipien unserer Maschinen auch direkt anwendbar. Darüber hinaus bestehen die zu prüfenden Proben, Werkzeuge und Bauteile aus Materialien, die auch in anderen Industrien eingesetzt werden, zum Beispiel aus Stahl oder Kunststoff. Unsere jahrzehntelange Erfahrung auf diesen Gebieten lassen wir in die Prüfung von Medizinprodukten einfließen. Die Besonderheiten liegen häufig in den zu simulierenden Umgebungsbedingungen und Prüfvorrichtungen, die darauf ausgerichtet sind, Belastungen aus dem Körper reproduzierbar darzustellen, also Laufen, Gehen, Kauen, Pulsschlag etc.

Welche Produkte zeigen Sie hier?

Antwort: Wir zeigen u. a. das elektrodynamische Prüfsystem „ElectroPuls E1000“, das dentale Implantate testet. Es simuliert die Belastung auf einen Zahn während des Kauens. Die Prüfung bewertet sowohl das Implantat als auch die verwendeten Klebstoffe. Die Zugprüfmaschine „Instron 5943“ prüft medizinische Produkte wie Verpackungen, Spritzen, Katheterschläuche etc. Die „BioBox“ wird eingesetzt bei Prüfungen unter Körpertemperatur.

Sie finden die Instron Deutschland GmbH auf der „Compamed 2012“ in:

Halle 8b, Stand C08

www.instron.com

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