Automated Packaging Systems

Gut verpackt ist halb gewonnen

| Redakteur: Frauke Finus

Sauber und rein: Die HD-Verpackungsmaschine verarbeitet dank eines speziellen PID-Controllers und modifiziertem Siegelbalken auch sterilisierbare Beutel.
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Sauber und rein: Die HD-Verpackungsmaschine verarbeitet dank eines speziellen PID-Controllers und modifiziertem Siegelbalken auch sterilisierbare Beutel. (Bild: APS)

Die Forderung nach automatisierten Verpackungsprozessen wird an die Hersteller von Verpackungsmaschinen und -anlagen immer häufiger gestellt. Speziell für den Einsatz in der Medizintechnik bietet Automated Packaging Systems automatische High-Density-Verpackungsmaschinen für Hochleistungsfolien.

Bei der Automatisierung von Verpackungsprozessen spielen Systemlösungen eine zunehmend wichtige Rolle. Mit ihnen soll die Komplexität der Wertschöpfungskette abpackender Unternehmen reduziert und dabei zugleich Mehrwert gestiftet werden.

In der Verpackungsindustrie gibt es verstärkt Bemühungen, Entwicklungen zu forcieren, die die Wertschöpfungsketten übergreifen. Der Verpackungsprozess wird nicht mehr durch die Verpackungsmaschine allein repräsentiert. Meist ist sie als effizientes Modul Bestandteil eines komplexen Verpackungssystems – gemeinsam mit Druckern, Zuführ-, Prüf- und Zähleinrichtungen sowie Dosierwaagen.

Automated Packaging Systems (APS) beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit der Entwicklung und dem Vertrieb marktgerechter Systemlösungen für die Beutelverpackung. APS-Beutel-Verpackungsmaschinen lassen sich sowohl stand-alone betreiben als auch via Schnittstellen problemlos in vorhandene Produktionsabläufe integrieren.

Schneller Wechsel der Packungsgrößen

Thermotransferdrucker von APS können Beutel mit hochaufgelösten Labels, Barcodes, Grafiken und Texten bedrucken. Dabei werden erforderliche Druckdaten via Notebook, PC, Intranet oder über das Warenwirtschaftssystem bereitgestellt. Bei kleinen und mittleren Losgrößen sowie häufig wechselnden Produktgruppen erlauben APS-Maschinen ein schnelles, unkompliziertes Wechseln der Packungsgröße.

Sterilisierbare Beutel verarbeiten

Speziell für die Produktverpackung in der Medizintechnik, Endoprothetik und der Pharmazie bietet APS die wahlweise halb- oder vollautomatisch arbeitenden HD-Verpackungsmaschinen (High-Density) für Hochleistungsfolien. Die Maschinen verpacken bis zu 80 Beutel pro Minute und Produkte mit einem Gewicht bis 4 kg. Sie sind fahrbar und können selbst sterilisierbare Beutel problemlos verarbeiten. Verwendet werden Beutelformate von 50 bis 275 mm Breite und 63 bis 550 mm Länge.

Auf dem Hauptbildschirm der HD-Verpackungsmaschinen können Nutzer bis zu acht individuelle Shortcuts anlegen, die das schnelle Abrufen von Bedien- oder Geräteparametern erleichtern. Es ist möglich, anwenderspezifische Bedien-Levels für reine Bedienkräfte, für Administratoren oder Service-Personal getrennt einzurichten. Mit der bedienerorientierten Software können zehn Optionen des Verpackungsprozesses programmiert und 14 Hilfe- und Diagnosebildschirme abgerufen werden. Die Bedienerführung ist mehrsprachig möglich.

Mittels optionalem Thermotransferdrucker lassen sich HD-Beutel auch bedrucken. Die Ansteuerung des Druckers kann auch hier wahlweise über das Ethernet oder ERP-System des Kunden oder per PC oder Notebook erfolgen. Zur sicheren Verpackung empfindlicher Produkte bietet APS eine Vielzahl spezieller Beutel. Dazu gehören Beutel mit UV-Schutz, Beutel zum Schutz gegen Korrosion, Beutel zum Schutz gegen elektrostatische Entladungen, oxo-biologisch abbaubare Beutel und hochreißfeste sowie durchstichfeste Beutel.

Ergänzendes zum Thema
 
Sichere Handhabbarkeit und einfache Bedienung

Bei Problemen schlägt Hilfefunktion Lösungen vor

Die Bereitstellung der Verpackung, das Verschließen, das Kennzeichnen und das Zählen müssen mit geringem Aufwand für Bediener erfolgen. Per Touchscreen lassen sich bei den APS-Verpackungsmaschinen alle Bedienfunktionen, Hilfeprogramme wie auch die Selbstdiagnose selbst für ungeübte Bediener realisieren.

Integrierte Hilfefunktionen ermöglichen es nicht nur, Probleme zu erkennen, sondern schlagen auch Lösungen zu deren Beseitigung vor. Die integrierte Diagnose-Software hilft Bedienern, Fehler und Betriebszustände wie Druck, Fehlbeutel oder das Erreichen der Mengenvorgabe zu erkennen, aufzuzeichnen, zu korrigieren und ausgefallene Komponenten zu identifizieren. Servicetechnikern bieten Schnittstellen die Möglichkeit, unkompliziert Firmware-Updates vorzunehmen.

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