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Bodycote Edelstahl härten … geht doch nicht, oder?!

Autor / Redakteur: Autor | Dr. Andreas Karl / Kathrin Schäfer

Thermochemische Niedertemperatur-Randschichthärtung: klingt sehr technisch – ist es auch. Doch nicht die Technik dahinter ist für Anwender entscheidend, sondern das Ergebnis. Wichtig für Medizintechnikfirmen: Medizinprodukte oder Komponenten aus Edelstahl lassen sich mit diesem Prozess verbessern.

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Ob Implantat oder minimal-invasives Werkzeug: Edelstahl ist aus der Medizintechnik nicht wegzudenken. Mit Bodycote-S3P-Verfahren lassen sich an der Oberfläche von korrosionsbeständigen Stählen sehr harte und duktile Diffusionszonen erzeugen.
Ob Implantat oder minimal-invasives Werkzeug: Edelstahl ist aus der Medizintechnik nicht wegzudenken. Mit Bodycote-S3P-Verfahren lassen sich an der Oberfläche von korrosionsbeständigen Stählen sehr harte und duktile Diffusionszonen erzeugen.
(Bild: Bodycote)

Erzielen lassen sich nämlich eine enorme Härtesteigerung, typischerweise um den Faktor 5, und eine weiter hervorragende Korrosionsbeständigkeit nach der Randschichthärtung. Zugleich spielen die mechanischen Eigenschaften wie Schneidhaltigkeit oder Verschleißbeständigkeit in einer anderen Liga. Und das ohne die Gefahr von Abplatzungen oder Rissen, wie bei vergleichbaren Beschichtungen.

Doch von vorne: Ob Operationsbesteck, Implantate oder minimal-invasive Werkzeuge – Edelstahl ist aus der Medizintechnik nicht wegzudenken. Trotz vieler Werkstoffentwicklungen und Beschichtungslösungen bleiben korrosionsbeständige Stähle weiterhin der bevorzugte Werkstoff für medizinische Produkte. Das einfache Reinigen und Sterilisieren, die guten mechanischen Eigenschaften, moderate Beschaffungskosten und nicht zuletzt die lange Erfahrung mit diesem Werkstoff machen Edelstahl auch zukünftig unverzichtbar.

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