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Beschichtung Die Lebensdauer von elektronischen Implantaten verlängern

Quelle: Pressemitteilung

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Als Spezialist für Dünnschichtverkapselung hat Coat-X eine Beschichtung entwickelt, die elektronische Implantate verkapseln und gegen Feuchtigkeit und Korrosion über viele Jahre hinweg schützen können. Im Rahmen einer Forschungs-Partnerschaft wurde das jetzt getestet.

Mit der richtigen Beschichtung soll die Lebensdauer des elektronischen Implantats zehn Jahre betragen.
Mit der richtigen Beschichtung soll die Lebensdauer des elektronischen Implantats zehn Jahre betragen.
(Bild: Coat-X )

Coat-X, mit Sitz in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz, ist Experte im Bereich der Parylene-basierten Dünnschichtverkapselung durch chemische Gasphasenabscheidung (CVD). Das Unternehmen spezialisierte sich schon früh auf die Beschichtung von Implantaten und ist nach dem Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte ISO 13485 zertifiziert. Diese ultrahermetischen Schichten von wenigen Mikrometern, die sich an die Topografie des Substrats anpassen, schützen Medizinprodukte vor der aggressiven Umgebung des menschlichen Körpers und erhöhen ihre Biokompatibilität. Über einfache Paryleneschichten hinaus hat Coat-X auch ein Know-how in der Herstellung von mehrschichtigen Paryleneschichten entwickelt, die mit Keramik interkaliert werden, wodurch die Beschichtungen um den Faktor 10.000 hermetischer werden.

Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Forschungsinstitut Wyss in Genf hat das Unternehmen ein so verkapseltes elektronisches Implantat einer beschleunigten Alterung durch Eintauchen in eine Salzlösung unterzogen. Die ordnungsgemäße Funktionalität des Geräts wurde kontinuierlich über drahtlose Kommunikation überwacht. So konnte beobachtet werden, dass die Verkapselung eine Lebensdauer des Implantats von mehr als zehn Jahren gewährleistete. Der Versuch wurde mit dem Ziel verlängert, eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren nachzuweisen.

Test- und Analyseprotokoll um Beschichtungs-Qualität zu garantieren

Das Beschichtungs-Know-how von Coat-X wird ergänzt durch eine Expertise im Bereich der Charakterisierungstechniken für hermetische Dünnschichten, insbesondere der Permeabilitätsmessung von gasförmigen Molekülen wie Helium. Dafür hat Coat-X eine vollautomatische Instrumentierung sowie ein entsprechendes Test- und Analyseprotokoll entwickelt. Dieses Wissen ist unerlässlich, um die Technologie für spezifische Kundenanwendung zu optimieren, und garantiert die Qualität der Beschichtungen.

Neben Verkapselungsanwendungen hat Coat-X kürzlich eine Beschichtung auf dem Gebiet der nicht fluorierten hydrophoben Dünnschichten eingeführt, die bei niedriger Temperatur aufgebracht werden. Ein besonderes Verfahren wurde entwickelt, um eine sehr dünne, keramische Beschichtung, die hydrophob ist, auf allen Arten von Substraten wie Stoffen oder Papier abzuscheiden. Diese neue Beschichtung, die auch auf wiederverwendbare Covid-Stoffschutzmasken aufgetragen wird, ermöglicht es, die Filtrationseffizienz auch nach zahlreichen Waschzyklen aufrechtzuerhalten und den Verbrauch von Einwegmasken zu reduzieren.

Weitere Artikel über OEM-Komponenten und Werkstoffe finden Sie in unserem Themenkanal Konstruktion.

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