Flechtmaschine Flechttechnik, die Leben rettet
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Manchmal ist es ein winziges Implantat, das Leben rettet: ein Stent, der den Blutfluss sichert. Die Herstellung dieser kleinen Lebensretter ist ein hochpräziser, technisch anspruchsvoller Prozess. Admedes und B&R, die Machine Automation Division von ABB, dachten die Stentherstellung weiter – und entwickelten gemeinsam eine Flechtmaschine.
Traditionelle Drahtflechtmaschinen für die Stentherstellung stoßen schnell an ihre Grenzen: Entweder sind sie hoch produktiv, aber kaum anpassbar – oder flexibel, die Produktionsgeschwindigkeit jedoch langsam. Mit der Steuerungsarchitektur und Servotechnologie von B&R gelang es Admedes, einem weltweiten Hersteller von Nitinol-Komponenten, diese Herausforderungen zu lösen und eine neue Generation von Flechtmaschinen umzusetzen. „Unsere Kunden in der Medizinbranche verlangen zunehmend maßgeschneiderte Designlösungen und schnelle Prototypen“, erklärt Dirk Heining, Geschäftsführer von Admedes. So entstand die Vision einer neuen Stent-Flechtmaschine: „Sie sollte sich dynamisch an unterschiedliche Designs, Drahtanzahlen und Flechtmuster anpassen können. Dabei wollten wir weder bei Qualität noch Geschwindigkeit Kompromisse eingehen.“
Von der Idee zur technischen Meisterleistung
Admedes entwickelte eine hochkomplexe Rundflechtmaschine mit einzeln angetriebenen Flügelrädern und einem neuartigen Magnetweichensystem. Damit lassen sich Flechtmuster und Drahtanzahl flexibel und ganz ohne manuelle Umbauten variieren. „Die Umsetzung dieses neuartigen Maschinenkonzepts stellte uns vor drei zentrale Herausforderungen“, erklärt Marc Bräuner, Teamleiter Entwicklung Drahttechnologie bei Admedes:
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