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B. Braun Medical bereitet sich auf Verdopplung der Produktionszahlen vor

| Redakteur: Peter Reinhardt

Eröffnung mit Schall und Rauch: Group Senior Vice President CoE IV-Systems Jürgen Stihl, CEO Madeleine Stöckli, Verwaltungsrätin Anne Schwöbel und Plant Manager Reinhold Gasper (v.r.n.l.) nehmen die neue Produktionsstätte in Betrieb. Links im Bild: Moderator Oliver Haindl
Eröffnung mit Schall und Rauch: Group Senior Vice President CoE IV-Systems Jürgen Stihl, CEO Madeleine Stöckli, Verwaltungsrätin Anne Schwöbel und Plant Manager Reinhold Gasper (v.r.n.l.) nehmen die neue Produktionsstätte in Betrieb. Links im Bild: Moderator Oliver Haindl (Bild: IE Plast)

Bis zum Jahr 2020 erwartet B. Baun eine Verdopplung seiner Produktionszahlen im Schweizer Werk Escholzmatt. Dafür wurden nun die erforderlichen Kapazitäten geschaffen. Gemeinsam mit IE Plant als Generalpartner ist ein nachhaltiger Industriebau entstanden, der effizient, emissionsarm und flexibel nutzbar ist.

Die B. Braun Medical AG eröffnete am 16. September offiziell den Erweiterungsbau ihres Produktionsstandortes Escholzmatt. Die Grundfläche der hochmodernen Produktionsanlage wurde für 32 Mio. CHF von 13.000 m2 auf 26.000 m2 verdoppelt. 240 Beschäftigte sollen hier Infusionsprodukte für den nationalen und internationalen Markt herstellen, darunter hochspezialisierte Kunststoffspritzen zur Anwendung in der Chemotherapie. Der Erweiterungsbau darf als klares Bekenntnis zum Standort Schweiz verstanden werden. Als Generalplaner zeichnet IE Plast für die Realisierung des Projektes verantwortlich.

Einer der modernsten Produktionsstätten von B. Braun

Am Standort Escholzmatt produziert B. Braun bereits seit 43 Jahren. Das Werk wurde seither mehrfach erneuert, sodass es heute zu den modernsten Produktionsstätten der Unternehmensgruppe gehört. Da nicht nur das aktuelle Produktportfolio stetig wächst, sondern auch die Entwicklungspipeline voll ist, fiel im März 2015 der Startschuss für die umfangreiche Erweiterung. Im Fokus: Reinraum, Technik und Logistikfläche für die Produktion sowie eine umfangreiche neue Sterilisationslinie. Besonderheit des Standortes Escholzmatt ist, dass von der Entwicklung über die Produktion bis zur technischen Unterstützung alles unter einem Dach vereint ist, inklusive eigener Prototypen-Werkstatt.

Nicht das Gebäude stand im Fokus, sondern die Prozesse

Für die wettbewerbsintensive Kunststoffverarbeitung mit ihrem hohen Kosten- und Qualitätsdruck sind effiziente und wandlungsfähige Produktionsanlagen heute essentiell. IE Plast konnte dank seiner Branchenerfahrung die Fertigungsprozesse genau auf die Anforderungen von B. Braun abstimmen. Deshalb stand zu Beginn des Projektes nicht das Gebäude als solches im Vordergrund, sondern – eingebunden in einen übergeordneten Masterplan – Faktoren wie Produktions- und Prozessabläufe, Waren- und Personenfluss, Hygiene- und Reinraumanforderungen sowie das Erweiterungspotenzial. So konnte IE Plast eine Fabrikerweiterung realisieren, die von der Rohstoffförderung über die Herstellungsprozesse bis zum Versand voll automatisiert ist.

Dazu Percy Limacher, Geschäftsführer IE Plast: „Dieses Projekt beinhaltet alle komplexen Planungsdisziplinen eines hochmodernen Industriebaus.“ Auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten Masterplans zeichnete IE Plast verantwortlich für die Betriebs-, Haustechnik- und Gebäudeplanung inklusive der gesamten Realisierung. Die Betriebsplanung segmentierte sich in die Layoutplanung der Produktion und produktionsnaher Räume sowie in die Rohmaterialförderung, die Intralogistik von der Primärverpackung bis zum Versand und in die Reinraumplanung.

B. Braun legt Wert auf Nachhaltigkeit

Dabei war B. Braun auch der Aspekt Nachhaltigkeit sehr wichtig. „Wir achten sehr genau drauf, dass wir immer auf dem neuesten Stand der Energieeffizienz sind“, betont Peter Lochmann, Facility Manager und Projektkoordinator bei B. Braun. „Wir wollen und dürfen nicht stehen bleiben, sondern wollen im Dienste der Patienten stets die neusten Technologien einsetzen. Auch dafür brauchen wir Platz und effiziente Produktionsabläufe“, begründet Reinhold Gasper, Plant Manager in Escholzmatt, die Ambitionen für den Bau und ergänzt: „Wir erwarten, dass sich unsere Produktionszahlen bis 2020 verdoppeln werden.“

IE Plast ist Teil der IE Group. Die Gruppe beschäftigt derzeit über 80 Bau- und Betriebsplaner, Architekten, Wirtschafts- und Maschineningenieure sowie Logistik- und Gebäudetechnik-Experten. Mit heute vier Büros in Zürich, München, Frankfurt und Nyon ist die Gruppe seit 1966 am Markt und realisiert Projekte für die Kunststoffindustrie sowie für die Lebensmittel-, Druck- und Verpackungs-, Life-Science- und Technologie-Industrie. IE-Kunden bekommen Betriebs- und Bauplanung aus einem Guss, sowohl bei Neubauten wie bei Erweiterungen einer bestehenden Anlage. Am Ende stehen nachhaltige Industriebauten: effizient, emissionsarm und flexibel nutzbar.

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