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Wichtig für die Medizin: Rückverfolgbarkeit
Die komplette Produktion bei Stryker Leibinger läuft streng nach den Standards der US Food and Drug Administration (FDA) und den europäischen Richtlinien für die Herstellung von Medizinprodukten. Für jede produzierte Platte existiert eine lückenlose Dokumentation: vom Titan-Profil für die Rohlinge über die einzelnen Fertigungsschritte bis zum Verpacken, Labeln und Sterilisieren samt aller zwischengeschalteten Reinigungsvorgänge, Messungen, Qualitätssicherungsmaßnahmen und -kontrollen. Die Dokumentation erfolgt derzeit noch auf Papier. Aber Vorarbeiten, um demnächst auf eine papierlose Dokumentation umzusteigen, sind im Gange.
Das Thema Dokumentation erfordert in naher Zukunft ohnehin erhöhte Aufmerksamkeit, denn sowohl in den USA als auch in der EU sind Gesetze zur Einführung eines elektronischen Kennzeichnungssystems UDI (Unique Device Identification) in Vorbereitung. Ziel ist eine weitere Verbesserung der Patientensicherheit. Der Umgang mit Medizinprodukten wird damit weiter an das Vorgehen mit Arzneimitteln angeglichen.
Mit dem hohen Automatisierungsgrad in der Produktion ist Stryker Leibinger immer noch eine Ausnahme in der Medizintechnikbranche. Sobald hier die Produktion auch noch papierlos läuft, besetzt das Unternehmen zweifelsfrei eine Vorreiterrolle. Stefan Waizenegger freut sich schon auf die Arbeitserleichterung, wenn die Papierstapel, die bisher noch mitgeführt werden, mit der Einführung der elektronischen Signatur verschwinden.
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