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Telekom Healthcare Solutions Tablets im Krankenhaus

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat sich über das Projekt Visite 2.0 im Lukaskrankenhaus in Neuss informiert. Der Einsatz von Tablets erleichtert im Krankenhaus die Arbeitsprozesse und verbessert die Qualität der medizinischen Versorgung.

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Gesundheitsminister Gröhe zeigt sich begeistert von Visite 2.0.
Gesundheitsminister Gröhe zeigt sich begeistert von Visite 2.0.
(Bild: Telekom/Norbert Ittermann)

Ärzte, Pfleger und Patienten profitieren von den Möglichkeiten der Digitalisierung, weil alle behandlungsrelevanten Informationen in Echtzeit am Krankenbett verfügbar sind. Im Dezember hatte Gröhe unter anderem mit dem E-Health-Gesetz die Grundlage dafür geschaffen, dass sich Ärzte, Krankenhäuser und Kassen künftig digital austauschen können.

Zugriff auf alle klinischen Patientendaten

Die Technik in der Neusser Klinik basiert auf dem Krankenhaus-Informationssystem I-Med-One sowie der App I-Med-One Mobile, die von der Telekom Healthcare Solutions entwickelt und implementiert werden. Jeweils ausgestattet mit einem I-Pad Mini haben bislang rund 150 Ärzte und 50 Pflegekräfte an jedem Ort in der Klinik Zugriff auf alle klinischen Patientendaten. Papierakten, wie sie in der überwiegenden Mehrzahl der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland noch verwendet werden, gehören im Lukaskrankenhaus in Kürze der Vergangenheit an.

Abläufe besser dokumentieren und mehr Zeit für Patienten freischaufeln

Mit den mobilen Geräten tragen Ärzte und Pflegekräfte Vitalwerte direkt am Krankenbett ein, passen die Medikationen an, ändern Befunde, fotografieren Wunden oder erläutern Patienten direkt am Bett beispielsweise anhand von Röntgenbildern ihren Gesundheitszustand . Der schnelle Datenzugriff in Echtzeit hilft, Fehler zu vermeiden, erhöht die Qualität der Dokumentation und Pflege und schafft Zeit für die Betreuung der Patienten.

Die Visite 2.0 überzeugt auch Fachexperten: Beim Enterprise Mobility Summit erhielten die Neusser gleich zwei Auszeichnungen – den Award in der Kategorie Business Process Mobilization und den Publikumspreis.

„Die Visite 2.0 im Lukaskrankenhaus in Neuss ist ein tolles Beispiel, wie durch den Einsatz von Informationstechnik die Patienteninformation verbessert und Übertragungsfehler vermieden werden können“, sagte der Bundesgesundheitsminister.

Dr. Nicolas Krämer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Lukaskrankenhauses ergänzte: „Das System bietet viele Vorteile. Unter anderem entfällt die zeitaufwändige Suche nach Dokumenten, Bildern oder Laborwerten. Deshalb können unsere Ärzte sich jetzt noch besser auf das Wesentliche konzentrieren – die Behandlung des Patienten.“

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