Umweltrecht und Medizinprodukte Workshop zu Medizinprodukterecht, REACh und RoHS
Die aktuellen Regelungen aus dem Umweltschutz und seine Anforderungen an Medizinprodukte sind Thema des Med-Inform-Workshops „Umweltrecht und Medizinprodukte – Stoffe und Materialien“ am 14. Mai 2013 in Berlin. Im Fokus stehen die wachsenden Anforderungen an Stoffe und Materialien.
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Dazu vermitteln Experten einen Überblick über gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Medizinprodukterecht, die EU-Chemikalienverordnung REACh und die „RoHS“-Richtlinie. Sie geben außerdem Praxisbeispiele zur Umsetzung der Regelungen.
Anforderungen an Umweltschutz und Biokompatibilität verschärft
Das Medizinprodukterecht sieht schon heute Verschärfungen der Anforderungen an Umweltschutzaspekte und die Biokompatibilität von Medizinprodukten vor. Der Entwurf der neuen EU-Medizinprodukteverordnung („Medical Devices Regulation“) enthält weitere Stoffauflagen für Hersteller von Medizinprodukten. Zusätzlich entfallen die Ausnahmen für Medizinprodukte von den Stoffverboten der „RoHS“-Richtlinie zur Vermeidung von Schadstoffen in Elektro- und Elektronikgeräten. Blei, Quecksilber und andere Stoffe dürfen ab dem 22. Juni 2014 nicht mehr in medizinischen Geräten verwendet werden. Auch die EU-Chemikalienverordnung REACh betrifft die Hersteller und Händler von Medizinprodukten. Informationen über die stoffliche Zusammensetzung der Produkte müssen zusammengetragen und bewertet, Kunden und Anwender müssen über die Stoffe und ggf. über Maßnahmen zur Risikominimierung informiert werden.
Schon vor dem Workshop Fragen einreichen
Der Workshop richtet sich an alle Personen, die dafür Sorge tragen müssen, dass Stoffe und Materialien in Medizinprodukten den Anforderungen an den Gesundheits-, Umwelt- und Arbeitsschutz gerecht werden. Wie üblich bei den Umwelt-Workshops wird dabei auf den interaktiven Austausch großen Wert gelegt; vorab besteht die Möglichkeit, Fragen einzureichen. Referenten des Med-Inform-Workshops sind Magnus Bodmer von Paul Hartmann, Dr. Thomas Himstedt von Fresenius Medical Care, Dr. Alexander Kneifel von Raumedic, Dr. Ute Müller von BMP Labor für medizinische Materialprüfung, Christoph Pescheck von Abbott sowie Dr. Martina Vosteen von Environ.
Kontakt:
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie
D-10117 Berlin
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