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Wie sensibilisiere ich Lieferanten?
Doch die allgemeine Ansprache alleine reicht oft nicht aus. So gibt es bestimmte Lieferanten, die besonders individuell angesprochen werden müssen, um sie weiterhin als Lieferanten zu halten. Andere benötigen eine direktere Ansprache, da sie generell auf Anfragen nur sehr zögerlich reagieren. Diese „Sensitivität“ in der Lieferantenansprache sowie ein ausgeklügeltes Eskalationsmodell sind bestimmend für den Systemerfolg und damit auch für die Quantität und Qualität der übermittelten Informationen.
Die Lieferantenprodukte und die dazugehörigen Daten sind Teil eines oder mehrerer Kundenprodukte, die im Hinblick auf die Kommunikationsverpflichtung nach Artikel 33 der REACH-Verordnung ausgewertet werden müssen. Eine geeignete Software unterstützt hier, um der doppelten Dynamik aus halbjährlichem Änderungsrhythmus der Kandidatenliste und den Antworten der Lieferanten Rechnung zu tragen. Gleichermaßen muss sichergestellt sein, dass ein Produkt, das vom Lieferanten deklariert bzw. geändert wurde, in allen Kundenprodukten automatisch geändert wird (Gleichteileerkennung). Artikel mit gleicher Teilenummer und unterschiedlichen Lieferanten muss das System ebenfalls entsprechend verwalten können.
Software reduziert Risiko
Zu den kontrollierten Themen der REACH Inspektoren gehörten auch die Sicherheitsdatenblätter und die Kennzeichnung der Gefahrstoffe im Betrieb. Eine geeignete Software unterstützt im Idealfall dabei, auch die Sicherheitsdatenblätter bei den Lieferanten anzufragen und diese nach einer Konformitätsprüfung in einem Gefahrstoffkataster aufzuarbeiten. Im Rahmen des Arbeitsschutzes ist es wichtig, dass die Gefahrstoffinformationen für Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen sowie zur Kennzeichnung der Gefahrstoffe jederzeit verfügbar sind.
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