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BfArM Prof. Dr. Karl Broich feierlich als Präsident eingeführt

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Nun ist es also amtlich: Prof. Dr. Karl Broich ist neuer Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). In einer Feierstunde hat ihn der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Lutz Stroppe, heute in sein Amt eingeführt.

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Heute ist Prof. Dr. Karl Broich als neuer Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte eingeführt worden. Zu sehen sind von links: Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Prof. Karl Broich und Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, der ehemalige Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.
Heute ist Prof. Dr. Karl Broich als neuer Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte eingeführt worden. Zu sehen sind von links: Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Prof. Karl Broich und Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, der ehemalige Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.
(Bild: BfArM)

Gleichzeitig wurde Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger feierlich verabschiedet. Schwerdtfeger, der Ende Juli 2014 aus Altersgründen aus dem BfArM ausschied, war seit 2010 Präsident des Bundesinstituts.

Auch auf internationaler Ebene Akzente setzen

Staatssekretär Lutz Stroppe betonte, dass mit Prof. Broich ein Mediziner an der Spitze des BfArM stehe, der in seiner Person Kontinuität und Kraft für Erneuerung verbindet: „Prof. Broich kennt als ehemaliger Vizepräsident das BfArM und dessen Stärken und Schwächen sehr gut. Er wird die Entwicklung der Bundesoberbehörde zu einem modernen Institut für die Sicherheit von Arzneimitteln und Medizinprodukten weiter vorantreiben. Die europäische und internationale Ausrichtung des BfArM sowie dessen Ausbau als Forschungsinstitut werden besondere Herausforderungen darstellen. Prof. Dr. Schwerdtfeger hat die Grundlagen für diesen Weg gelegt, dafür danke ich ihm ausdrücklich.“

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Dem BfArM sei es in den vergangenen Jahren gelungen, auch auf europäischer und internationaler Ebene Akzente zu setzen. „Bereits heute erfährt das Institut hohe Anerkennung und ich bin mir sicher, Prof. Broich wird das BfArM noch stärker auf die globalen Anforderungen ausrichten.“

Die Sicherheit von Medizinprodukten als Anliegen

„Ich freue mich über meine Ernennung zum Präsidenten“, sagte Prof. Broich in seiner Antrittsrede. Das BfArM spiele eine wichtige Rolle bei der Gesundheitsversorgung der Menschen in Deutschland und Europa: „Durch unsere Arbeit erhalten Patientinnen und Patienten wirksame und sichere Arzneimittel, und auch die Sicherheit von Medizinprodukten ist unser Anliegen.“ Mit Blick auf die immer komplexeren Aufgaben werde das BfArM seine regulatorische und wissenschaftliche Expertise im europäischen Netzwerk weiter ausbauen. „Der deutschsprachige Markt für Arzneimittel ist der größte in Europa, die deutschen Hersteller von Medizinprodukten sind in vielen Sparten führend – unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger können also auch eine starke deutsche Regulierungsbehörde erwarten.“

Forschungsaktivitäten des BfArM weiter vorantreiben

An die Arbeit von Prof. Schwerdtfeger werde er anknüpfen, sagte Prof. Broich. Es sei für das Bundesinstitut ein großer Schritt gewesen, eine eigene Forschungsabteilung einzurichten. Diese Entwicklung müsse weiter vorangetrieben werden: „Es geht nun darum, größere Forschungsschwerpunkte am BfArM zu etablieren und durch aktuelle Projekte zu ergänzen, die sich aus unseren Aufgaben ergeben“, so der neue Präsident. „Dazu ist eine enge Kooperation zwischen den Mitarbeitenden der Forschungsabteilung und den wissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen der regulatorischen Einheiten wichtig.“

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