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PFAS in der Medizintechnik
Zwischen regulatorischem Druck und technischer Notwendigkeit

Von Kristin Schlereth 6 min Lesedauer

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PFAS stehen vor einem weitreichenden Verbot in der EU. Für die Medizintechnik-Branche ist das besonders kritisch, denn die Stoffgruppe erfüllt in vielen Anwendungen zentrale Funktionen. Der Beitrag zeigt, wo Handlungsbedarf besteht und wie Unternehmen strategisch reagieren können.

PFAS kommen in verschiedenen Medizinprodukten wie Kathetern, Stents und Implantaten zum Einsatz – ihre Eigenschaften verbessern Funktionalität und Haltbarkeit, stehen jedoch zunehmend im regulatorischen und gesundheitlichen Diskurs.(Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
PFAS kommen in verschiedenen Medizinprodukten wie Kathetern, Stents und Implantaten zum Einsatz – ihre Eigenschaften verbessern Funktionalität und Haltbarkeit, stehen jedoch zunehmend im regulatorischen und gesundheitlichen Diskurs.
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

Die Diskussion um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS, hat in den vergangenen Monaten deutlich an Dynamik gewonnen. Getrieben durch Umwelt- und Gesundheitsbedenken arbeitet die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) an einer weitreichenden Beschränkung dieser Stoffgruppe. Für viele Industrien bedeutet das Anpassungsdruck – für die Medizintechnik jedoch stellt sich die Situation komplexer dar.

PFAS sind hier nicht einfach ersetzbare Hilfsstoffe, sondern häufig funktionale Schlüsselmaterialien. Ihre Kombination aus chemischer Beständigkeit, Biokompatibilität und hervorragenden Gleiteigenschaften macht sie in zahlreichen Anwendungen nahezu unverzichtbar. Entsprechend groß ist die Unsicherheit in der Branche, wie sich regulatorische Anforderungen mit technischen Notwendigkeiten in Einklang bringen lassen.