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Automatisierung in der Pflege Patienten-Handling – wichtiger Baustein in der Patientenversorgung

Redakteur: Alexander Stark

Anwendungen im Bereich des Patienten-Handling gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Entlastung des Klinikpersonals ist nur ein Aspekt, dem es Aufmerksamkeit zu schenken gilt. So können tägliche Aufgaben durch automatisierte Anwendungen ergänzt und dadurch vereinfacht werden.

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Zur Automatisierung von Deckenliftersysteme werden Dunkermotoren eingesetzt.
Zur Automatisierung von Deckenliftersysteme werden Dunkermotoren eingesetzt.
(Bild: Dunkermotoren)

Mit automatisierten Lösungen kann das Klinikpersonal beim Patienten-Handling entlastet und gleichzeitig eine wirtschaftliche Auslastung des Krankenhauses unterstützt werden. Eine dieser automatisierten Anwendungen stellen Deckenliftersysteme dar, die jegliche Hebeaufgaben von Patienten bewältigen. Neben festinstallierten Deckenliftersystemen gibt es mobile Systeme. Die tragbaren Lösungen sind über ein Schienensystem flexibel einsetzbar und können dadurch in unterschiedlichen Räumlichkeiten eingesetzt werden. Durch die Flexibilität sind tragbare Deckenlifter wirtschaftliche Lösungen für die vorübergehende Patientenversorgung.

Die Hub-Bewegungen werden von Elektromotoren ausgeführt. Deckenliftersysteme mit einem Hubmotor heben Lasten bis zu 250 kg. Systeme mit zwei Hubmotoren erreichen sogar eine Hublast bis zu 500 kg. Eine zusätzliche Bremse gewährleistet eine sichere Position und verhindert damit ein Abrutschen des angehobenen Patienten. Die Geschwindigkeit wird mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung kontrolliert. Eine manuelle und elektronische Notabsenkung sind ebenfalls Bestandteil solcher Systeme. Dadurch werden alle Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Deckenliftersysteme mit einem Hubmotor heben Lasten bis zu 250 kg.
Deckenliftersysteme mit einem Hubmotor heben Lasten bis zu 250 kg.
(Bild: Dunkermotoren)

Zur Automatisierung von Deckenliftersystemen werden Dunkermotoren eingesetzt. Dabei bietet Dunkermotoren seinen Kunden die Wahl zwischen einer kostengünstigeren Variante in Form eines bürstenbehafteten Gleichstrommotors (GR Motor) oder einer sehr langlebigen und smarten Variante in Form des bürstenlosen Gleichstrommotors (BG Motor). Die Antriebslösungen dieser Motoren sind geräuscharm, zuverlässig, wartungsfrei und damit bestens für einen Einsatz in patientennahen Applikationen geeignet. Sie eignen sich für batteriebetriebene Lösungen, da die Motoren eine hohe Leistungsdichte bieten und einen breiten Spannungsbereich abdecken.

Der bürstenlose BG Motor bietet weitere Vorteile: Durch eine integrierte Elektronik ist der benötigte Bauraum gering, es können häufig zusätzliche Komponenten eingespart werden und der Verkabelungsaufwand wird reduziert. Kommunikationsschnittstellen (z. B. CANopen, Profinet, EtherCAT oder Ethernet IP) ermöglichen das Ansteuern der Motoren und ein Datenaustausch in Echtzeit. Dadurch sind die Motoren bestens für vernetzte Anwendungen (IoMT) geeignet.

Durch die Einbettung der beiden Motortypen in das Baukastensystem von Dunkermotoren sind zahlreiche Antriebsvarianten möglich. Ob GR oder BG Motor – beide können beliebig mit Planeten- oder Winkelgetrieben kombiniert werden und durch Bremsen, Geber oder externe Elektroniken ergänzt werden.

Wenn es um flexible, zuverlässige, geräuscharme und wartungsfreie Antriebslösungen im Medizinbereich geht, ist Dunkermotoren ein Partner, der in vielen medizintechnischen Bereichen automatisiert. So bietet der Antriebstechnikhersteller aus dem Schwarzwald auch Lösungen im Bereich medizinische Bildgebung, Diagnostik, medizinische Ausstattung und Heilpädagogik.

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