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Usability

Medizinprodukte benutzerorientiert gestalten

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Das MemoryTray – ein Beispiel aus der Praxis

Da es Patienten beispielsweise an die Einnahme von Medikamenten erinnern soll, kann es in seiner Funktionalität bereits als Medizinprodukt gelten.„MeMoTray“ wurde mithilfe des benutzerzentrierten Gestaltungsprozesses entwickelt. In einem ersten Schritt hat UID Demenskranke im Rahmen einer Shadowing Study in ihrem gewohnten Umfeld zu Hause beobachtet. Ergänzt wurden diese Beobachtungen durch Fokusgruppen und Interviews mit Pflegekräften, Familienangehörigen und Pflege-Experten. Die Ergebnisse der Analysephase lieferten die Basis für die Produktentwicklung.

Bei der Gestaltung des Produkts waren nicht nur seine Akzeptanz, sondern auch die nahtlose Integration in den Wohnbereich der Benutzer entscheidend. Denn es soll den Demenzkranken unterstützen, ohne ihn zu stigmatisieren. Es muss deshalb schön aussehen und dekorativ sein.

Aktuell existiert das „MeMoTray“ als High-fidelity-Prototyp, der ganz unterschiedliche Szenarien unterstützt: So erinnert es beispielsweise durch Licht- und auch Audio-Signale an einen Termin. Damit kann es die Lebensqualität steigern und eine selbstbestimmte Lebensführung unterstützen – auch unter den Bedingungen einer beginnenden Demenz.

User Interface Design GmbH

D-71636 Ludwigsburg

www.uid.com

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