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Labvolution 2019

Labortechnik in Zeiten der Vernetzung

| Redakteur: Peter Reinhardt

Das vernetzte Labor steht im Fokus der Labvolution 2019 in Hannover. Zu den Highlights gehört auch das weiterentwickelte Smart Lab III, das eine Vision des intelligenten Labors für die Zukunft entwirft.

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Die Labvolution ist die europäische Fachmesse für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows.
Die Labvolution ist die europäische Fachmesse für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows.
(Bild: Labvolution)
  • Europäische Fachmesse für Laborausstattung und optimierte Labor-Workflows
  • Labore für den Wettbewerb im digitalen Zeitalter fit machen
  • Besucher dürfen beim Smart Lab mitmachen

Vom 21. bis 23. Mai 2019 bringt die europäische Fachmesse für innovative Labortechnik und die Optimierung von Labor-Workflows erneut neue Formate für Anwender und Interessierte aus der Laborbranche an den Start.

Digitale Transformation: Workflows im Labor 4.0

Die digitale Transformation prägt das Bild der kommenden Labvolution . So stellt die Messe 2019 erstmals ein Leitthema in den Mittelpunkt: The Integrated Lab – das vernetzte Labor. „Digitale Transformation, Automation, Vernetzung und neue Formen der Interaktion verändern die Abläufe im Laboralltag“, erklärt dazu Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe. Auf der Labvolution finden Akteure aus der Laborbranche die passenden Lösungen, um ihre Labore für den Wettbewerb im digitalen Zeitalter fit zu machen.

Auch wenn die Möglichkeiten der Digitalisierung noch längst nicht die ganze Laborwelt erobert haben, so bietet sich die Messe als internationale und branchenübergreifende Plattform an, um unter dem Leitthema der Vernetzung aktuelle Fragen rund um Labor 4.0, Laborworkflows, Big Data in der Bioanalytik sowie gemeinsame Standards und Sicherheit zu diskutieren.

Die wichtigsten Anwenderbranchen sind die Industrien Chemie, Pharma, Life Sciences, Biotechnologie, Umwelt, Lebensmittel und Medizin sowie die Bereiche Forschung und Entwicklung. Einen wichtigen Stellenwert nimmt neben dem Fokus auf die Anwenderbranchen auch das Thema Biologisierung ein. „Die Biologisierung der Wirtschaft, der Bioökonomie oder der Medizintechnik ist im Hier und Jetzt angekommen“, stellt Dr. Peter Quick fest. Quick ist Vorstandsmitglied im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) und Vorsitzender der Fachabteilung Life-Science-Research im VDGH.

Mit Companion Diagnostics zur personalisierten Medizin

Entsprechende Erkenntnisgewinne aus den Lebenswissenschaften formen zunehmend politische und unternehmerische Prozesse. „Die Biologisierung ist eine entscheidende Triebfeder des Fortschritts und eine enorme Chance für den Standort Deutschland“, so Quick weiter. Hierbei wirke die Life-Science-Branche katalytisch. Hinsichtlich des Marktvolumens hat die Life-Science-Research-Branche (LSR) in Deutschland im Jahr 2017 erstmals zur Diagnostika-Industrie aufgeschlossen, beide Branchen setzten jeweils 2,2 Mrd. Euro um. Companion Diagnostics, die im Rahmen der personalisierten Medizin zur Begleitung zielgerichteter Arzneimitteltherapien eingesetzt werden, sind und bleiben derweil eine der wichtigsten inhaltlichen Brücken zwischen Diagnostika- und Life Science Research-Industrie.

Smart Lab III mit noch mehr Anwenderbezug

Einen wichtigen Beitrag zum Thema Vernetzung leistet das Smart Lab. Beim mittlerweile dritten Auftritt des intelligenten Labors der Zukunft gehen 14 Partner aus Forschung und Industrie noch einmal eine Entwicklungsstufe weiter. Von Augmented-Reality-Funktionen und der neuen Generation von Virtual-Reality-Brillen über innovative Interaktionsmedien bis hin zum Einsatz einer Drohne wird Smart Lab das technologisch Mögliche ausschöpfen und dabei gleichzeitig den Anspruch erfüllen, als voll funktionsfähiges Zukunftslabor die Fachbesucher zum Weiterdenken zu animieren. Im Mittelpunkt steht das Motto „dezentral arbeiten – global vernetzt sein“.

„Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Besucher der Labvolution beim Smart Lab mitmachen wollen“, so Gruchow. Es werde deshalb einen Hands-on-Laborbereich geben, in dem die Besucher die neuen Features selbst ausprobieren können. Außerdem bekommen Use-Cases noch mehr Gewicht.

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