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TBN-Studie

Healthcare hinkt bei Content Marketing und Lead Management hinterher

| Redakteur: Peter Reinhardt

Digitalisierung ist in der Gesundheitsbranche das große Thema. Beim Marketing setzen die Unternehmen aber nach wie vor auf klassische Methoden.

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Jens Fuderholz, Geschäftsführer, TBN Public Relations: „Bei Case Studies liegt Healthcare im Vergleich vorne, bei allen anderen untersuchten Formaten sind andere Branchen weiter.“
Jens Fuderholz, Geschäftsführer, TBN Public Relations: „Bei Case Studies liegt Healthcare im Vergleich vorne, bei allen anderen untersuchten Formaten sind andere Branchen weiter.“
( Bild: TBN Public Relations )
  • Überraschend geringe Relevanz von Social Media
  • Unternehmen setzen konsequent auf Double-opt-in-Verfahren
  • International haben Medizintechnik und Pharma Aufholbedarf

„Modernes Content Marketing mit dem Fokus auf Neukundengewinnung ist kaum zu finden“, fasst Jens Fuderholz, Geschäftsführer der TBN Public Relations, das Ergebnis der Branchenstudie Content Marketing Healthcare zusammen. Die im Juli 2017 erschienene Studie untersucht Content-Marketing-Aktivitäten in vier verschiedenen Branchen – und dies erstmals auch im Healthcare-Markt.

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Wenig Social Media – aber wenn dann, gesetzeskonform

„Bei Case Studies liegt Healthcare im Branchenvergleich vorne, bei allen anderen untersuchten Formaten sind andere Branchen weiter“, berichtet Fuderholz. Überraschend geringe Relavanz in der Marktkommunikation bescheinigt die Studie auch den Social Media, gerade einmal 41,9 Prozent der Unternehmen verfügen über eine aktive Facebook-Präsenz. Vorne dran sind Healthcare-Unternehmen auch bei der Gestaltung von Werbeeinwilligungen, die der Gesetzgeber vor der werblichen Kontaktaufnahme vorschreibt. „Alle Unternehmen, die Inhalte zum Download anbieten und vorher Kontaktdaten abfragen, setzen auf ein Double-opt-in-Verfahren“, lobt Fuderholz. Allerdings kommen solche Download-Angebote, die der Leadgenerierung dienen nur bei weniger als halb so vielen Unternehmen zum Einsatz wie in anderen Branchen.

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Internationaler Vergleich offenbart Aufholbedarf

„Auch im internationalen Vergleich haben Medizintechnik und Pharma Aufholbedarf“, sagt Fuderholz. „Während internationale Konzerne dieses Thema mit Vehemenz angehen, ist der Mittelstand in Deutschland noch zögerlich. Jetzt ist es an der Zeit, aus den Fehlern der Großen zu lernen. Erste Ansätze sind in unserer Studie schon klar erkennbar.“

Die Studie ist kostenfrei erhältlich unter www.content-marketing-studie.

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