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Interview
„Für kleine Hersteller birgt der US-Markt Risiken“

Das Gespräch führte Julia Engelke 13 min Lesedauer

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Die regulatorische Landschaft der Medizintechnik erlebt derzeit eine fundamentale Transformation – global, dynamisch und zunehmend komplex. Im Interview mit Devicemed gibt Dr. Royth von Hahn von TÜV Süd einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends. Im Zentrum stehen dabei die Herausforderungen international tätiger Hersteller.

Dr. Royth von Hahn ist Senior Vice President Medical & Health Services bei TÜV Süd.(Bild:  TÜV Süd)
Dr. Royth von Hahn ist Senior Vice President Medical & Health Services bei TÜV Süd.
(Bild: TÜV Süd)

Wo hat der Geschäftsbereich Medizinprodukte des TÜV Süd weltweit seine Außenstellen?

Dr. Royth von Hahn: Unsere Hauptpräsenz liegt in Deutschland, letztlich sind wir aber überall dort, wo die Medizintechnikbranche als Herstellerbranche stark vertreten ist. Das ist natürlich in Nordamerika, in Asien sind es China, Japan, Süd-Korea und die ASEAN-Staaten. Wir haben dann auch noch in anderen europäischen Ländern Dependancen, die sich speziell mit Medizinprodukten befassen, wie Italien, UK und in Dänemark. Von all diesen Standorten aus bedienen wir aber den weltweiten Markt. Wir sind auch in Ländern tätig, in denen wir selbst, zumindest als Medizinprodukte-Sparte, keine direkte Präsenz haben.