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Cybersecurity bei Medizinprodukten
Zwischen Regulierung und Praxis

Ein Gastbeitrag von Malte Knowles Schmidt* 5 min Lesedauer

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Moderne Medizintechnik ist vernetzter denn je – und damit auch zunehmend ein Angriffsziel für Cyberkriminelle. Verschärfte regulatorische Anforderungen, wie sie die MDR und die IVDR vorgeben, fordern von den Herstellern sowohl technologische als auch organisatorische Maßnahmen. Worauf kommt es bei der Cybersecurity von Medizinprodukten wirklich an? Ein Überblick.

Mit der zunehmenden Vernetzung wächst auch die Angriffsfläche. Während klassische Medizinprodukte meist isoliert arbeiteten, sind moderne Geräte in Krankenhausnetzwerke, Cloud-Plattformen oder auch mobile Anwendungen integriert.(Bild:  ChatGPT / KI-generiert)
Mit der zunehmenden Vernetzung wächst auch die Angriffsfläche. Während klassische Medizinprodukte meist isoliert arbeiteten, sind moderne Geräte in Krankenhausnetzwerke, Cloud-Plattformen oder auch mobile Anwendungen integriert.
(Bild: ChatGPT / KI-generiert)

Medizinprodukte sind längst Teil des Internet of Medical Things (IoMT) und bieten viele Vorteile – von der Fernüberwachung von Patienten bis hin zu KI-gestützten Diagnosen. Diese Vernetzung birgt auch erhebliche Risiken. Schwachstellen in Software und Netzwerken können für Cyberangriffe ausgenutzt werden, die nicht nur Daten, sondern auch Patientenleben gefährden.

„Die Zeiten, in denen Cybersicherheit nur ein nachgelagertes IT-Thema war, sind vorbei. Heute ist sie integraler Bestandteil der Produktentwicklung“, betont Malte Knowles Schmidt, Global Portfolio Manager SaMD, AI und Cybersecurity bei TÜV Süd.