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Pharma-Deals

Die Top 10 Deals der Pharmabranche im Überblick

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Platz 6 – Abbott Laboratories/Abbott/Abbvie – 66,6 Milliarden US-Dollar (2013/abgeschlossen)

Bei der Aufspaltung von Abbott Laboratories handelt es sich um keine herkömmliche Übernahmen oder Fussion. Abbott wurde zum 1. Januar 2013 in die zwei voneinander unabhängigen Unternehmen Abbott und Abbvie aufgeteilt. Abbott ist eine Tochtergesellschaft von Abbott Laboratories und erhält die Sparten Medizintechnik und Generikaproduktion. Abbott Laboratories spaltete zu diesem Zweck ca. 66,6 Milliarden US-Dollar seines Kapitals in Aktien ab. Die Sparten Spezialmedikamente und Biotechnologie gingen inklusive des Arthritis-Medikaments Humira an Abbvie.

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Platz 5 – Pfizer/Wyeth – 68 Milliarden US-Dollar (2009/abgeschlossen)

Für 68 Milliarden US-Dollar hat der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer den US-Rivalen Wyeth gekauft. Zum Zeitpunkt des Kaufs zählten beiden Unternehmen zu den zehn größten Pharmaunternehmen der Welt. Die Übernahme sorgt jedoch auch für Negativ-Schlagzeilen, da Medienberichten zufolge zwischen 13.000-20.000 Arbeitsplätze wegfallen sollten. Seine Spitzenposition als weltgrößtes Pharmaunternehmen verlor Pfizer 2012 an den Schweizer Pharmakonzern Novartis.

Platz 4 – American Home Products/Warner-Lambert – 76 Milliarden US-Dollar (1999/gescheitert)

An vierter Stelle der gröten Pharmadeals steht die erste und einzige gescheiterte Übernahme in der Top 10. 1999 scheiterten die US-Amerikaner von American Home Products mit einem freundlichen Übernahmeangebot an Warner Lambert. Der lange Zeit als sicher geltende Deal scheiterte auf der Schlussgeraden an einem besseren feindlichen Übernahmeangebot von Pfizer (siehe Platz 2 auf der nächsten Seite). American Home Products wurde die Niederlage mit einer Strafzahlung von 1,8 Milliarden US-Dollar zumindest etwas versüsst. Später firmierte American Home Products unter dem neuen Namen Wyeth und wurde 2009 ebenfalls von Pfizer übernommen (siehe Platz. 5).

Platz 3 – Glaxo Wellcome/Smith Kline Beecham – 79 Milliarden US-Dollar (2000/abgeschlossen)

Für insgesamt 79 Milliarden US-Dollar fusionierten die beiden britischen Pharmakonzerne Glaxo Wellcome und Smith Kline Beecham zur Jahrtausendwende miteinander. Der Fusion ging eine ausführliche und elf Monate andauernde Überprüfung der Wettbewerbshüter voraus.

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