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Medizintechnik-Patent der Woche

Deckenhalterung mit Deckenstativ

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Die Medizintechnik-Industrie ist führend bei der Anmeldung von Patenten. Aus der Fülle an Einreichungen beim Deutschen Patent- und Markenamt wählt die Devicemed-Redaktion wöchentlich ihr Patent der Woche. Heute: eine Deckenhalterung mit Deckenstativ.

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Deckenhalterung mit Deckenstativ zur dreidimensionalen Positionierung einer (zahn-)medizinischen Behandlungs- bzw. Operationsleuchte eines Operationsmikroskops oder eines anderen Gerätes.
Deckenhalterung mit Deckenstativ zur dreidimensionalen Positionierung einer (zahn-)medizinischen Behandlungs- bzw. Operationsleuchte eines Operationsmikroskops oder eines anderen Gerätes.
(Bild: DPMA)

Die Erfindung betrifft ein Deckenstativ zur Aufnahme (zahn)medizinischer Arbeitsleuchten, Operationsleuchten, Operationsmikroskopen oder sonstiger (zahn)medizinischer Geräte. Mit der Erfindung wird die beliebige Positionierung eines auswechselbaren Leuchten-Moduls (8), eines Mikroskop-Moduls oder eines anderen Geräte-Moduls im dreidimensionalen Raum erreicht (alle Module werden im Folgenden nur als „Geräte-Modul“ bezeichnet).

Dazu wird ein an der Decke montierter Drehkranz (1) mit einer Linearführung (2), welche ein am Linearlager (3) befestigtes Teleskop (5) trägt, kombiniert. Drehkranz (1) und Linearführung (2) dienen der horizontalen Positionierung der „Geräte-Module“ in allen Richtungen. Das Teleskop (5) dient der vertikalen Positionierung der „Geräte-Module“ im Raum. Der innerste Teleskopauszug (5c) trägt das Leuchtenmodul (8), das Mikroskop-Modul oder ein anderes Geräte-Modul. Zum Gewichtsausgleich ist parallel zum Teleskop (5a) ein Parallelrohr (6) von der Länge des maximalen Teleskopauszugs befestigt. In diesem Rohr befindet sich das Ausgleichsgewicht (7), das über einen Seilzug (10) und eine vertikale Umlenkrolle (9) im Oberteil von äußerem Teleskop (5a) und Parallelrohr (6) mit dem das jeweilige „Geräte-Modul“ aufnehmenden Innenteleskop (5c) verbunden ist. Das Ausgleichsgewicht (7) besteht aus einem im Parallelrohr teleskopierenden Gehäuse und einem eingebauten Akku zur Stromversorgung der jeweiligen „Geräte-Module“.

Patentdaten:

  • Aktenzeichen: DE 10 2017 000 281 A1
  • Anmeldetag: 13.01.2017
  • Offenlegungstag: 19.07.2018
  • Anmelder: Raddatz, Benno, Dr., 76448 Durmersheim, DE
  • Erfinder: Erfinder wird später genannt werden

Die Angaben sind dem Depatisnet des Deutschen Patent- und Markenamtes im Original-Wortlaut entnommen.

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