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BV-Med BV-Med: „Nachhaltigkeit durch medizintechnische Innovationen“

| Redakteur: Julia Engelke

Hightech-Medizintechnologien werden nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BV-Med, im aktuellen Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) zu wenig berücksichtigt. Darauf weist der Verband in seiner Stellungnahme im Vorfeld der Gesetzesanhörung am 14. September 2020 hin.

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Hightech-Medizintechnologien werden nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BV-Med, im aktuellen Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) zu wenig berücksichtigt.
Hightech-Medizintechnologien werden nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BV-Med, im aktuellen Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) zu wenig berücksichtigt.
(Bild: BV-Med)
  • Verstärkt in moderne Medizintechnik investieren
  • Bei zahlreichen digitalen Gesundheitsanwendungen handelt es sich explizit um Medizinprodukte
  • BV-Med schlägt unabhängiges Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums vor

„Es ist großartig, das für die technische Modernisierung der Kliniken in Deutschland bis zu 4,3 Mrd. Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung stehen. Um eine nachhaltige technische und digitale Ausstattung der Krankenhäuser zu verwirklichen, muss aber auch verstärkt in moderne Medizintechnik investiert werden“, sagte BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll im Vorfeld der Gesetzesanhörung am 14. September 2020 im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Die ausführliche BV-Med-Stellungnahme kann unter www.bvmed.de/positionen abgerufen werden.

Der BV-Med weist in seiner Stellungnahme darauf hin, dass es sich bei zahlreichen digitalen Gesundheitsanwendungen, die den medizinischen Fortschritt und die Patientenversorgung betreffen, explizit um Medizinprodukte handelt. „Fortschrittliche Medizinprodukte, mit und ohne digitale Funktion, sollten sich im Sinne einer modernen Gesundheitsversorgung in der Förderung wiederfinden“, so der deutsche Medtech-Verband, der eine entsprechende konkrete Ergänzung im ersten Gesetzesparagraph vorschlägt. „Für eine umfassende technische und digitale Ausstattung der Krankenhäuser – auch im Kontext einer fortschrittlichen Patientenversorgung – müssen moderne Medizintechnologien, beispielsweise digitale Endgeräte, in besonderem Maße berücksichtigt werden“, so der BV-Med.

Zusätzlich zur Evaluierung des digitalen Reifegrades der Krankenhäuser schlägt der BV-Med zudem ein unabhängiges Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums vor, um auf Basis von GKV-Routinedaten die positiven Effekte der Investitionen nachzuweisen. Hierbei sollten Indikatoren für die Ergebnisqualität, wie beispielsweise Revisionsraten oder auch die Prozessqualität gemessen an der Verweildauer im Fokus stehen.

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