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UPDATE: Additive Fertigung | Supply Chain AdditivX: Wie additive Fertigung Lieferketten, Ersatzteilmanagement und Produktion verändert

Aktualisiert am 04.08.2026 Von Stefan Lenz 3 min Lesedauer

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Die Fachtagung AdditivX zeigt am 22. September 2026 in Würzburg, wie Unternehmen additive Fertigung strategisch für Produktion, Ersatzteilmanagement und Service einsetzen – mit hochkarätigen Praxisvorträgen aus Industrie und Forschung.

Additive Fertigung entwickelt sich zunehmend zum strategischen Werkzeug moderner Industrieunternehmen. Die Fachtagung AdditivX zeigt praxisnahe Lösungen für Produktion, Instandhaltung, Supply Chain und Ersatzteilversorgung.(Bild:  © TheWaterMeloonProjec – adobe.stock.com/PlastXnow)
Additive Fertigung entwickelt sich zunehmend zum strategischen Werkzeug moderner Industrieunternehmen. Die Fachtagung AdditivX zeigt praxisnahe Lösungen für Produktion, Instandhaltung, Supply Chain und Ersatzteilversorgung.
(Bild: © TheWaterMeloonProjec – adobe.stock.com/PlastXnow)

Die additive Fertigung hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Längst geht es nicht mehr ausschließlich um die Herstellung von Prototypen. Immer mehr Unternehmen nutzen den Kunststoff- und Metall-3D-Druck, um Lieferketten widerstandsfähiger zu gestalten, Ersatzteile bedarfsgerecht bereitzustellen oder Produktionsprozesse flexibler auszurichten. Genau diesen Wandel greift die Fachtagung AdditivX auf und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie sich Additive Manufacturing zu einem strategischen Werkzeug für die Industrie entwickelt.

AdditivX bringt Industrie und Forschung zusammen

Am 22. September 2026 treffen sich Fach- und Führungskräfte in der SKZ-Modellfabrik des SKZ – Das Kunststoff-Zentrum in Würzburg, um sich über aktuelle Entwicklungen, innovative Anwendungen und wirtschaftliche Potenziale der additiven Fertigung auszutauschen.

Die von PlastXnow gemeinsam mit dem SKZ veranstaltete Fachtagung richtet sich an Entscheider aus Produktion, Entwicklung, Instandhaltung, Ersatzteilmanagement, Einkauf und Supply Chain Management. Ziel ist es, den Teilnehmern konkrete Lösungsansätze für den industriellen Einsatz additiver Fertigung zu vermitteln – von der Materialauswahl über digitale Ersatzteillager bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

„Die Diskussion über additive Fertigung ist erwachsen geworden. Heute geht es nicht mehr um die Frage, ob die Technologie funktioniert, sondern wo sie Unternehmen einen echten wirtschaftlichen Mehrwert bietet. Genau diese Antworten liefert die AdditivX anhand konkreter Praxisbeispiele“, sagt Stefan Lenz, Chefredakteur von PlastXnow und Moderator der Fachtagung AdditivX.

Praxisorientiertes Vortragsprogramm

Das Vortragsprogramm spannt den Bogen von strategischen Fragestellungen bis hin zu konkreten industriellen Anwendungen. Zu den Highlights zählen unter anderem:

  • Ralf Anderhofstadt (Daimler Truck AG – Daimler Buses GmbH): Additive Transformation @ Daimler Truck & Buses
  • Dr.-Ing. Bastian Gaedike (Malping GmbH): Hochleistungsmaterialien im Kunststoff-3D-Druck – Vom Prototyp zur strategischen Ersatzteillösung
  • Praxisvorträge zu digitalen Ersatzteillagern und dezentraler Produktion
  • Wirtschaftlichkeit additiver Fertigung in der industriellen Praxis
  • Product Compliance und Produkthaftung
  • Aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Anwendung

Die Vorträge zeigen eindrucksvoll, dass additive Fertigung heute weit über den klassischen Prototypenbau hinausgeht. Themen wie resiliente Lieferketten, On-Demand-Produktion, digitale Lagerhaltung und neue Servicekonzepte stehen dabei ebenso im Fokus wie die Auswahl geeigneter Werkstoffe und die Integration additiver Verfahren in bestehende Produktionsprozesse.

Plattform für Austausch und Vernetzung

Neben den Fachvorträgen bietet AdditivX ausreichend Raum für Diskussionen und den persönlichen Austausch. Anwender, Entwickler, Maschinenhersteller und Materialexperten kommen miteinander ins Gespräch und diskutieren gemeinsam die Chancen und Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Produktion.

„Unser Anspruch ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur spannende Vorträge zu bieten. Die Fachtagung AdditivX soll vor allem Impulse liefern, neue Kontakte ermöglichen und zeigen, wie additive Fertigung bereits heute erfolgreich in Unternehmen eingesetzt wird“, ergänzt Stefan Lenz.

Ein Highlight der Fachtagung AdditivX ist die Führung durch die Modellfabrik und Labore des SKZ.(Bild:  SKZ)
Ein Highlight der Fachtagung AdditivX ist die Führung durch die Modellfabrik und Labore des SKZ.
(Bild: SKZ)

Einblicke in Forschung und Praxis

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung sind die geführten Rundgänge durch die Technika und Labore des SKZ. Hier erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, moderne Anlagentechnik und industrielle Anwendungen der additiven Fertigung.

Die eintägige Veranstaltung richtet sich an Entscheider, Produktionsverantwortliche, Entwicklungsingenieure, Service- und Instandhaltungsexperten sowie alle Unternehmen, die additive Fertigung strategisch für ihre Produktion und ihre Lieferketten nutzen möchten.

AdditivX | 22. September 2026

Additive Fertigung als Werkzeug für Supply Chain, Produktion und Service

AdditivX – Additive Fertigung als Werkzeug für Supply Chain, Produktion und Service
(Bild: Vogel Communications Group / WIN-Verlag)

Die Tagung soll zeigen, wie Kunststoff- und auch Metall-3D-Druck als strategisches Werkzeug für Ersatzteile eingesetzt werden kann – unabhängig von der Branche. Im Mittelpunkt stehen Materialien, Prozesse, Wirtschaftlichkeit und Integration in bestehende Produktions- und Instandhaltungsstrukturen auch aus weiteren Bereichen der additiven Fertigung.

Schwerpunkte der Veranstaltung:

  • Additive Transformation @ Daimler Truck & Buses (Keynote)

  • Welche material- und prozesstechnischen Anforderungen muss ein Hochleistungswerkstoff in der additiven Fertigung erfüllen?

  • Digitales Ersatzteillager: Fiktion oder Realität?

  • Regulatorisches

  • Highlight: Führung durch das SKZ Technikum

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.plastxnow.de.

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