Optische Medizintechnik Die Evolution der Idee zum Produkt
Für Produktentwicklungen im Bereich der optischen Medizintechnik ist in der Regel so viel spezialisiertes Wissen hinsichtlich Design und Herstellung erforderlich, dass das Know-how vieler Unternehmen integriert wird. Dies funktioniert am besten, wenn alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen entsprechende Managementsysteme nutzen. Als Beispiel eines gelebten Modells wird hier der Prozess der Produktentwicklung bei der Berliner Glas Gruppe – u.a. Private Label Lieferant von Intraoralscannern und Endoskopkameras – beschrieben.
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Die Berliner Glas Gruppe hat als Hersteller optischer Linsen seinerseits verlässliche Schmelzzertifikate des eingekauften Glas-Rohmaterials zu verlangen, wie der Systemintegrator ein Messprotokoll über die Abbildungseigenschaften des ihm zugelieferten Objektivs. Wenn das Objektiv fehlerhaft abbildet, ist der Rückgriff auf das Schmelzzertifikat möglich.
Der gesamte Prozess der Produktentwicklung enthält daher viele Einzelprozesse, welche einschließlich aller Formblätter und Freigabedokumente im IMS-Handbuch des Unternehmens beschrieben sind (IMS = Integriertes Management System). Das Grundgerüst der Produktentwicklung bilden vier Phasen: die Machbarkeits-, die Spezifikations-, die Design- und die Pilotphase. Erst danach startet die Serienproduktion.
Initial werden erste Anforderungen des Kunden aufgenommen. Hierbei ist zu klären, ob das Produkt tatsächlich als Medizinprodukt entwickelt, produziert und geliefert wird, oder ob es sich um ein technisches Produkt handelt.
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