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500. Gangroboter verkauft

| Redakteur: Frauke Finus

Der Neurorehabilitationsroboter Lokomat aus dem Hause Hocoma hilft seit über zehn Jahren weltweit Patienten wieder gehen zu lernen. Im Mai wurde der 500. Gangroboter an eine Klinik in Hongkong verkauft.

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Weltweit sind jetzt 500 Lokomaten im Einsatz. Patienten mit neurologisch bedingten Bewegungsstörungen lernen mit ihrer Hilfe erfolgreich wieder zu gehen.
Weltweit sind jetzt 500 Lokomaten im Einsatz. Patienten mit neurologisch bedingten Bewegungsstörungen lernen mit ihrer Hilfe erfolgreich wieder zu gehen.
(Bild: Hocoma)

Nicht nur das ein echter Grund zur Freude: Von den zehn Krankenhäusern, die von U.S. News als die besten im Bereich der Rehabilitation ausgezeichnet wurden, setzen neun den Lokomat im Klinikalltag ein. Der Lokomat basiert auf der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Uniklinik Balgrist in der Schweiz. Laut Hocoma ist die Therapielösung weltweit marktführend und in fast 60 Ländern im klinischen Einsatz. Seit seiner Entwicklung wurde das Gerät in über 140 wissenschaftlichen Studien getestet und steht heute bereits in der sechsten Generation zur Verfügung.

Richtige Impulse für ein natürliches Gangbild

Der Lokomat wird vor allem beim Gangtraining für gehbehinderte Patienten nach Schlaganfall, Rückenmarkverletzungen, Cerebralparese, Multipler Sklerose und anderen neurologisch bedingten Ursachen eingesetzt. Hier ist beim Wiedererlernen des Laufens ein intensives und repetitives Gangtraining entscheidend. Dabei ist es wichtig, dem Gehirn die richtigen Impulse für ein natürliches Gangbild zu geben.

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Der Lokomat automatisiert die Gangtherapie auf dem Laufband und ermöglicht so ein intensives und repetitives Training. Zudem bietet er motivierende Übungen in virtueller Realität und ein ständiges Leistungsfeedback, das Therapeuten und Patienten bei der Bestimmung weiterer Therapieziele unterstützt.

„Meine Schritte wurden immer leichter.“

„Bereits nach der zweiten Therapiestunde mit dem Lokomat spürte ich ein Pulsieren in meiner Wadenmuskulatur“, erklärt Phillip Bryant, dem die Ärzte nach einem schweren Autounfall voraussagten, dass er nie wieder laufen würde. Bereits nach 16 Therapiestunden hatte sich die vom Lokomat gemessene Beinkraft von 8 auf 44 Prozent gesteigert. „Meine Schritte wurden immer leichter“, erläutert Bryant und erklärt weiter, „neben den Lokomat Behandlungen habe ich zu Hause weiter trainiert. Heute schaffe ich fast 15 Kilo auf der Beinpresse.“

Kontakt:

Hocoma AG

CH-8604 Volketswil

www.hocoma.com

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