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4 Mio. Euro für 3D-Druck sowie CNC- und Spritzgussfertigung

| Redakteur: Peter Reinhardt

Das Europageschäft läuft gut. Deshalb investiert Proto Labs Millionenbeträge in den Ausbau der Auftragsfertigung.

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Das Europageschäft läuft gut. Deshalb investiert Proto Labs Millionenbeträge in den Ausbau seiner Technik.
Das Europageschäft läuft gut. Deshalb investiert Proto Labs Millionenbeträge in den Ausbau seiner Technik.
( Bild: Proto Labs )
  • Seit 2015 jährlich über 20 Prozent Wachstum
  • DMLS-Verfahren für Produkte im medizinischen Bereich
  • Qualitätsmanagementsysteme zertifiziert nach EN ISO 13485:2012

Proto Labs bestätigt eine Großanschaffung von Haas-CNC-Maschinen und Arburg-Spritzgussmaschinen. Damit investiert der Auftragsfertiger in seinen wachsenden europäischen Markt und sorgt für kürzere Lieferzeiten. Mit rund 4 Mio. Euro sei es die größte Infrastrukturinvestition in Europa seit der Erstniederlassung im Jahr 2005, meldet Proto Labs. Vorwiegend sind die Maschinen für den Standort im britischen Telford bestimmt.

Die neuen Haas-Maschinen werden für die Formenherstellung oder die Komponentenbearbeitung konfiguriert. Beide Services weisen ein rapides Wachstum auf, berichtet Proto Labs. Mit den neuen Maschinen verfügt Proto Labs in Großbritannien nun über einen Maschinenpark aus 130 CNC- und 57 Spritzgussmaschinen. „Wir verzeichnen eine jährliche Steigerung der Nachfrage nach Spritzgussteilen von Stamm- und Neukunden aus unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichen Produkten. Um mit dem prognostizierten Wachstum Schritt halten zu können, sind derartige Investitionen in neue Technik unerlässlich“, erklärt Lee Ball, General Manager von Proto Labs in Großbritannien.

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Deutsche fragen nach 3D-Druck

In zwei Betrieben in Deutschland bietet das Unternehmen industriellen 3D-Druck-Service an. Auch hier wächst die Nachfrage. „Unser Werk in Eschenlohe ist nach der Norm EN ISO 13485:2012 über Qualitätsmanagementsysteme zertifiziert. Für unsere Kunden heißt das, dass wir mit 3D-Druck nach dem DMLS-Verfahren bestimmte Produkte für den Einsatz im medizinischen Bereich herstellen können, darunter auch als Implantate zugelassene Teile“, erläuterte Daniel Cohn, Geschäftsführer der Proto Labs-Standorte in Deutschland.

Mehr Mitarbeiter und mehr Wachstum

Mehr Aufträge bedeutet auch mehr Menschen. Seit 2015 verzeichnet das Unternehmen ein jährliches Wachstum der Mitarbeiterstellen in Fertigung und Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung von über 20 Prozent. „Eine weitere räumliche Ausdehnung wird innerhalb der kommenden zwei Jahre erforderlich sein, um dem vorhergesagten Wachstum gerecht zu werden, sowohl im Hinblick auf unsere Büroräume als auch die Fertigungskapazität“, so Ball. Ein ähnlicher Expansionsplan ist auch in Entwicklung, um das erwartete Wachstum der deutschen Werke des Unternehmens in Eschenlohe und Feldkirchen zu unterstützen.

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Dieser Artikel ist erschienen auf www.maschinenmarkt.vogel.de.

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