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Spectaris / Fraunhofer IPA 3D-Druck in der Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

Vorbei sind die Zeiten, in denen 3D-Drucker ausschließlich in FuE-Abteilungen zum Rapid Prototyping eingesetzt wurden. Doch bevor Medizintechnikhersteller additive Verfahren in ihrer Fertigung einsetzen, sind viele offene Fragen zu klären.

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3D-gedruckte Beinprothesen erlauben eine bio-mechanische Formgebung.
3D-gedruckte Beinprothesen erlauben eine bio-mechanische Formgebung.
(Bild: Fraunhofer IPA )

Die additive Fertigung steht vor dem Durchbruch zur Massenproduktion; in vielen Branchen ist sie bereits Wirklichkeit. Immer öfter wird in diesem Zusammenhang auch über Medizinprodukte aus dem Drucker berichtet. Ob Hörgeräte, Zahnersatz, Bein-, Arm- und Handprothesen oder Implantate – alles scheint möglich zu sein, selbst künstliche Haut oder Organe.

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Doch so zahlreich wie die vorstellbaren Einsatzmöglichkeiten sind auch die damit verbunden Fragen:

  • Was ist bereits Realität, was Vision?
  • Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen additiver Verfahren in der Medizintechnik?
  • In welchen Bereichen wird sich gedruckte Medizintechnik wirklich durchsetzen?
  • Welche Vorteile ergeben sich für die Patienten?
  • Wie bewährt sich 3D-Technik im harten Klinikalltag?
  • Welche Konsequenzen für die Hersteller ergeben sich beispielsweise aufgrund der Individualisierung in Bezug auf Produktionsprozesse, Zulassungs- oder Haftungsfragen?
  • Welche Möglichkeiten ergeben sich für die Zulieferindustrie?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Forums „3D-Druck in der Medizintechnik – Quo vadis?“ erörtert, das am 29. September 2015 in Mannheim stattfindet. Begleitend findet eine Ausstellung statt, auf der die Besucher noch mehr über innovative 3D-Drucker, Industriescanner und gedruckte Medizinprodukte erfahren. Veranstalter sind das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie der Industrieverband Spectaris.

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