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Devicemed-Newsticker Zahoransky plant Stellenabbau an deutschen Standorten

Aktualisiert am 29.09.2026 Quelle: Pressemitteilung 11 min Lesedauer

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Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen aus der Medizintechnik-Industrie, wichtige Personalmeldungen und branchenrelevante Forschungsmeldungen lesen Sie hier im Devicemed-Newsticker. Der Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.

Aktuelle Nachrichten aus der Medizintechnik-Industrie und branchenrelevante Forschungsmeldungen(Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
Aktuelle Nachrichten aus der Medizintechnik-Industrie und branchenrelevante Forschungsmeldungen
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

28.09. – Zahoransky plant Stellenabbau an deutschen Standorten

Todtnau/Freiburg (Zahoransky): Die Zahoransky AG plant weitere Maßnahmen zur zukunftsgerichteten Aufstellung der Unternehmensgruppe an ihren deutschen Standorten. Das in Familienbesitz befindliche Schwarzwälder Technologieunternehmen mit den Geschäftsfeldern Maschinen-, Formen- und Anlagenbau für die Bürstenindustrie sowie Medizintechnik erwägt, an den Standorten Todtnau und Freiburg bis zu 120 Arbeitsplätze abzubauen. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf die anhaltend herausfordernden Marktbedingungen und verfolgt das Ziel, seine Kostenstruktur an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Damit sollen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der deutschen Standorte gesichert werden. Die konkrete Ausgestaltung der geplanten Maßnahmen wird gemeinsam mit den Betriebsräten erarbeitet. Ziel ist es, die notwendigen Anpassungen so sozialverträglich wie möglich umzusetzen.

25.09. – Fresenius Medical Care stellt Chinageschäft neu auf

Bad Homburg (dpa): Der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) richtet sein langjähriges Geschäft in China neu aus. Der Dax-Konzern will sich damit in der Volksrepublik stärker auf innovative Technologien für die Blutwäsche in Behandlungszentren und die intensivmedizinische Versorgung konzentrieren. Zugleich werde das Portfolio den lokalen Anforderungen angepasst, teilte FMC in Bad Homburg mit. Für diesen Strategiewechsel fallen Einmalkosten von 110 Millionen Euro an. Sie würden als Sonderposten ausgewiesen und voraussichtlich im dritten Quartal 2026 erfasst.

22.09. – Ceramtec eröffnet Produktionserweiterung in Marktredwitz

Marktredwitz (Ceramtec): Ceramtec, weltweiter Anbieter von Hochleistungs-Materiallösungen, hat seinen Erweiterungsbau am Standort Marktredwitz eröffnet. Der Neubau ist ein klares Signal für technologische Exzellenz, hohe Qualitätsstandards sowie ein deutliches Bekenntnis von Ceramtec zu Medizintechnik „Made in Germany“. Die Investition schafft zusätzliche Kapazitäten für keramische Komponenten für den Hüft- und Kniegelenkersatz, die dazu beitragen, dass Patienten wieder mobil und körperlich aktiv sein können.

18.09. – Spectaris: Martin Leonhard als Vorsitzender bestätigt

Berlin (Spectaris): Dr. Martin Leonhard (Karl Storz) bleibt Vorsitzender der Medizintechnik im Deutschen Industrieverband Spectaris. Die Mitglieder wählten ihn beim Spectaris-Branchentag Medizintechnik 2026 in Berlin erneut an die Spitze des Fachverbandes. Auch die weiteren Mitglieder des Vorstandes wurden turnusgemäß neu gewählt. Im Mittelpunkt des Branchentages stand darüber hinaus die Frage, wie die Innovationskraft der deutschen Medizintechnik gestärkt und der Standort Deutschland zukunftsfähig aufgestellt werden kann.

18.09. – Führungswechsel bei der Maxon Gruppe

München (Maxon Motor): Nach 35 Jahren bei Maxon, davon 15 Jahre als CEO, übergibt CEO Eugen Elmiger die operative Führung der Maxon Gruppe im März 2027 an den bisherigen Chief Operating Officer (COO) und stellvertretenden CEO Andreas Richter. Eugen Elmiger bleibt dem Unternehmen als Vizepräsident des Verwaltungsrates erhalten und wird sich künftig verstärkt strategischen Aufgaben widmen.

11.09. – Siemens Healthineers eröffnet Photon-counting Sensor Fab

Forchheim (Siemens Healthineers): Siemens Healthineers hat am Standort Forchheim seine in Europa einzigartige Semiconductor Fabrication Plant eröffnet. In der Photon-counting Sensor Fab stellt das Unternehmen Halbleitersensoren für Röntgenstrahlung auf Basis von Cadmiumtellurid (CdTe) her. Die Sensoren werden in quantenzählenden Computertomographen (Photon-Counting CT) verwendet, die dadurch schärfere Bilder bei geringerer Röntgenstrahlendosis erzeugen können. Zur Eröffnungsfeier begrüßte Bernd Montag, CEO von Siemens Healthineers, etwa 300 Gäste aus Gesundheitswesen und Politik, Projektbeteiligte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Fabrik mit einer Nutzfläche von etwa 9.500 Quadratmetern wird zukünftig tonnenweise Cadmium und Tellur von höchster Reinheit verarbeiten. Zur umweltverträglichen Handhabung von Gefahrstoffen investierte Siemens Healthineers eine einstellige Millionensumme für eine Abluft- sowie eine Abwasserreinigungsanlage. Für den Bau und die technische Ausstattung investierte Siemens Healthineers rund 100 Millionen Euro und schafft über 100 neue Arbeitsplätze. Die Bauarbeiten begannen 2023 und wurden jetzt abgeschlossen.

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11.09. – TÜV Süd erweitert Prüfinfrastruktur für Medizinprodukte

München (TÜV Süd): Die Chemische Charakterisierung entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Zulassung von Medizinprodukten. Die regulatorischen Anforderungen aus der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), den Vorgaben der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie der Norm ISO 10993-18 verlangen bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung belastbare Daten zur biologischen Sicherheit. Mit einem neuen Prüflabor für Biological Safety, Reusable Device & Lot Release (BRL)-Services am Standort Frankfurt erweitert TÜV Süd seine Prüfinfrastruktur und unterstützt Hersteller dabei, regulatorische Risiken frühzeitig zu erkennen und den Weg in internationale Märkte planbarer zu gestalten.

08.09. – MDKU ist Teil des europäischen DIGICAP-Projekts

Erlangen (MDKU): Der Medical Device Knowledge Units (MDKU) e. V. ist Konsortialpartner im neu gestarteten europäischen Projekt DIGICAP – DIGItalisation of the Conformity Assessment Process. Damit bringt der MDKU seine Erfahrung im Bereich strukturierter technischer Dokumentation sowie sein einheitliches Open-Source-Datenmodell für Medizinprodukte in eine bedeutende europäische Initiative zur Digitalisierung der Konformitätsbewertung ein. DIGICAP ist ein dreijähriges, mit vier Millionen Euro ausgestattetes Projekt, das durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe der Europäischen Union gefördert wird. Unter der Koordination von Team-NB, der Europäischen Vereinigung der benannten Stellen für Medizinprodukte, bringt das Projekt 19 Partner aus ganz Europa zusammen. Neben den benannte Stellen gehören dazu Vertreter der Medizintechnikindustrie, Forschungseinrichtungen sowie regulatorische und juristische Experten. Gemeinsames Ziel ist es, die Konformitätsbewertung gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR) von den heute weitgehend dokumentenzentrierten Prozessen hin zu einem harmonisierten, maschinenlesbaren und interoperablen digitalen Rahmenwerk weiterzuentwickeln.

20.08. – Fresenius reduziert Beteiligung an Fresenius Medical Care

Bad Homburg (Fresenius): Fresenius reduziert seine Finanzbeteiligung an Fresenius Medical Care weiter und setzt damit seinen Transformationskurs unter #FutureFresenius fort. Mit dem Verkauf von 7,8 Millionen Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro an ausgewählte institutionelle Investoren stärkt Fresenius seine Bilanz weiter und erhöht seine strategische Flexibilität. Die verkauften Aktien entsprechen rund 2,9 Prozent des ausgegebenen Grundkapitals von Fresenius Medical Care. Der Nettoerlös wird die Nettoverschuldung des Konzerns reduzieren und für künftige Investitionen zur Verfügung stehen.

Seit der Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care im Jahr 2023 behandelt Fresenius seine Beteiligung als Finanzinvestition. Mit dem Verkauf eines wesentlichen Teils seiner Anteile im Jahr 2025 erreichte das Unternehmen einen Meilenstein in der Transformation unter #FutureFresenius. Seitdem hat Fresenius seine Beteiligung aktiv verwaltet und im Zuge der Aktienrückkaufprogramme von Fresenius Medical Care anteilig Aktien verkauft.

17.08. – Ebm-Papst mit neuem Eigentümer

Mulfingen (Ebm-Papst): Die Ebm-Papst Gruppe, Anbieter von Ventilationslösungen für Luft-, Kälte- und Klimatechnologie, und der US-Konzern Madison Air haben die Übernahme von Ebm-Papst durch Madison bekannt gegeben. Die Gesellschafterfamilien von Ebm-Papst haben eine entsprechende Vereinbarung mit Madison Air, einem globalen Anbieter von Luftqualitätslösungen, zur Übertragung ihrer Anteile unterzeichnet. Mit Madison gewinnt Ebm-Papst einen langfristig orientierten neuen Eigentümer mit hoher Innovationskraft und operativer Skalierungserfahrung, um sein Wachstum zu beschleunigen. Umgekehrt erhält Madison mit der Partnerschaft Zugang zu neuartiger Lufttechnologie und attraktiven Märkten, v. a. in Europa, und kann damit sein Geschäft außerhalb Nordamerikas weiter skalieren. Im Rahmen der Transaktion wird Ebm-Papst mit 5,1 Milliarden Euro bewertet.

Madison Air will Ebm-papst mit seinen weltweit mehr als 13.000 Mitarbeitern, davon rund 5.800 in Deutschland, langfristig stärken und steht für zusätzliche Investitionen bereit. Mulfingen bleibt Hauptsitz der Unternehmensgruppe sowie bedeutender Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort.

13.08. – Ottobock steigert Umsatz im ersten Halbjahr

Duderstadt (Ottobock): Ottobock hat im ersten Halbjahr 2026 seinen Wachstumskurs bei deutlicher Margensteigerung fortgesetzt. Die Konzern-Umsatzerlöse im Kerngeschäft erhöhten sich um 7,7 Prozent auf 818,5 Mio. Euro (organisches Wachstum im Kerngeschäft: 6,7 Prozent).

Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA im Kerngeschäft wurde um 18,1 Prozent auf 207,0 Mio. Euro gesteigert. Das Unternehmen verbesserte die bereinigte EBITDA-Marge im Kerngeschäft aufgrund des guten organischen Umsatzwachstums sowie eines positiven Produktmixes durch das stärkere Wachstum im Produkt & Komponenten-Geschäft (B2B) um 2,2 Prozentpunkte auf 25,3 Prozent. Des Weiteren trugen Skalierungseffekte, Effizienzverbesserungen sowie eine disziplinierte Kostenkontrolle zur positiven Margenentwicklung bei. Der bereinigte Konzerngewinn verbesserte sich um 23,9 Prozent auf 85,1 Mio. Euro (H1 2025: 68,7 Mio. Euro). Der Konzerngewinn belief sich auf 67,3 Mio. Euro nach 28,0 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,06 Euro (H1 2025: 0,47 Euro).

Der Free Cashflow im ersten Halbjahr belief sich auf 71,8 Mio. Euro (H1 2025: 93,2 Mio. Euro) und war beeinflusst von Timing und Einmaleffekten bei den Ertragssteuerzahlungen und dem Aufbau von Working Capital. Der Verschuldungsgrad lag zum Ende des ersten Halbjahres 2026 bei 2,5x (Q4 2025: 2,3x) und reflektiert die gezielten Akquisitionen zur Stärkung des zukünftigen Wachstums.

11.08. – Ai6 Solutions stärkt Präsenz in der Schweiz

Heilbronn (Ai6 Solutions): Ai6 Solutions baut seine Präsenz in der Schweiz aus und eröffnet einen neuen Standort in Zug. Damit setzt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie fort und investiert zugleich in die Nähe zu Kunden und Partnern. Mit dem neuen Standort möchte Ai6 Solutions Anforderungen von Unternehmen noch früher aufgreifen, Kunden direkter begleiten und die eigene Expertise vor Ort verfügbar machen.

Den Aufbau des Schweizer Standorts verantwortet Dr. Martin Dinkel, Director Consulting & Business Development CH. Mit seiner langjährigen Erfahrung im klinischen und regulatorischen Medtech-Sektor ist er der lokale Ansprechpartner für Unternehmen, die Innovationen effizient und erfolgreich in den Markt bringen möchten. Gemeinsam mit dem interdisziplinären Team von Ai6 Solutions begleitet Dinkel Kunden entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

06.08. – China-Geschäft macht Carl Zeiss Meditec weiter Probleme

Jena (dpa): Die Behandlung der Augenkrankheit „Grauer Star“ war für den Jenaer Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec lange ein wichtiger Umsatzbringer in China. Das Geschäft mit den künstlichen Linsen, die Patienten eingesetzt werden, schwächelt in China jedoch – mit Auswirkungen auf die Zwischenbilanz des börsennotierten Thüringer Unternehmens. Der Umsatz des Medizintechnik-Konzerns verringerte sich nach drei Quartalen des im Oktober gestarteten Geschäftsjahres um 2,9 Prozent auf rund 1,55 Milliarden Euro, wie der Vorstand in Jena berichtete. Der Gewinn nach Steuern bracht ein – von rund 88 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 66 Millionen Euro.

14.07. – CE-Kennzeichnung für Surgical Robot System

Düsseldorf (Medicaroid): Das Hinotori Surgical Robot System der Medicaroid Corporation hat die CE-Kennzeichnung nach der Medical Device Regulation (MDR (2017/745)) erhalten. Die ursprüngliche Zulassung für Herstellung und Vertrieb erhielt Hinotori 2020 in Japan, wo der Chirurgieroboter anschließend auf dem Heimatmarkt eingeführt wurde. Darauf folgten Zulassungen in Singapur (2023) und Malaysia (2024), wo das System seither in medizinischen Einrichtungen zum Einsatz kommt. Zur weiteren Stärkung der Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum erhielt Hinotori im Jahr 2026 zudem die behördliche Zulassung in Vietnam.

Für Medicaroid markiert der Markteintritt in Europa einen bedeutenden Meilenstein in seinem Beitrag zum globalen Gesundheitswesen durch medizinische Roboter. Das Unternehmen setzt sich damit für eine Gesellschaft ein, in der Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen und die Fachkräfte im Gesundheitswesen gesünder und unbeschwerter leben können.

09.07. – Benannte Stellen kritisieren MDR-Überarbeitung

Berlin (TÜV-Verband): Die benannten Stellen haben in einem offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments und des Europäischen Rats davor gewarnt, das Sicherheitsniveau von Medizinprodukten in der EU zulasten der Patientinnen und Patienten massiv zu senken. Das wäre der Fall, wenn die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) unverändert verabschiedet werden. So sollen unangekündigte Produktionskontrollen weitgehend abgeschafft und die Anforderungen für Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. „Mit den geplanten Änderungen der Medizinprodukte-Verordnung gibt die EU-Kommission das Vorsorgeprinzip weitgehend auf“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „In Zukunft werden Sicherheitsmängel bei Medizinprodukten in vielen Fällen erst dann erkannt, wenn es einen Verdacht gibt oder Menschen bereits zu Schaden gekommen sind.“

Unterzeichner des offenen Briefs sind der TÜV-Verband, die Interessengemeinschaft der benannten Stellen für Medizinprodukte in Deutschland (IG-NB), die europäische Vertretung der Notified Bodies „Team NB“ und TIC Council, der globale Verband der im Bereich Testing, Inspection and Certification tätigen Unternehmen.

29.06. – Kebo und Plastisud schließen sich zusammen

Neuhausen am Rheinfall/Castelnaudary (Kebo): Die Kebo AG, ein Hersteller von Hochpräzisions-Spritzgießwerkzeugen für Anwendungen in den Bereichen Medizin/Pharma, Labor und Dünnwandverpackungen, wird künftig unter dem Dach der französischen Plastisud-Gruppe agieren. Durch den Zusammenschluss sollen Kapazitäten effizienter genutzt werden, um die steigende Kundennachfrage insbesondere im stark wachsenden Diabetes- und Obesity-Markt noch besser zu bedienen. Mit der Bündelung der beiden Unternehmen sollen die Stärken in den Bereichen Innovation, Technologie und schnelle Skalierbarkeit noch wirksamer für die Kunden umgesetzt werden.

Kebo wird auch künftig als unabhängige Gesellschaft innerhalb der Plastisud-Gruppe weitergeführt. Gleichzeitig bekennt sich die neue Mehrheitseigentümerin zum Schweizer Standort, der gezielt weiter gestärkt und ausgebaut werden soll. Innerhalb der Plastisud-Gruppe wird Kebo künftig das Kompetenzzentrum für Anwendungen in den Bereichen Medizin/Pharma und Labor bilden.

23.06. – Sanner führt alle Marken zusammen

Cambridge (Sanner): Sanner, ein weltweiter Hersteller von Healthcare-Verpackungen und CDMO für medizintechnische Produkte, fasst seine Tochtergesellschaften unter der Dachmarke Sanner zusammen. Im ersten Schritt wurde Springboard dabei zu Sanner UK.

Der Übergang von Springboard zu Sanner UK markiert einen wichtigen Meilenstein nach der Übernahme durch die Sanner Gruppe im Januar 2024. Er unterstreicht die gemeinsame Vision, Kunden in den Bereichen Medizintechnik, Pharma und Biotechnologie nahtlose End-to-End-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette anzubieten. Mit der Zusammenführung unter einer starken Marke bekräftigt die Sanner Gruppe ihr integriertes Leistungsangebot – von der frühen Innovationsphase und dem Human Factors Engineering über die Industrialisierung bis hin zur kommerziellen Fertigung. Dadurch profitieren Kunden von einem durchgängigen Entwicklungs- und Produktionspartner aus einer Hand.

19.06. – Ottobock verkauft Rollstuhlgeschäft

Duderstadt (Ottobock): Ottobock hat am 19. Juni 2026 eine Vereinbarung über den Verkauf seines Geschäftsbereichs Human Mobility an das internationale Medizintechnikunternehmen DHCare geschlossen. Der Abschluss der Transaktion (Closing) erfolgt in H2/2026. Mit dem Verkauf setzt Ottobock seine strategische Fokussierung auf das Kerngeschäft konsequent fort. Künftig wird sich das Unternehmen noch stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen es das größte Entwicklungspotenzial sieht, insbesondere in der Prothetik und der Neuro-Orthetik. Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA, sagt: „Mit dem Verkauf unseres Rollstuhlgeschäfts schärfen wir unseren strategischen Fokus auf das Kerngeschäft. Zugleich gewinnen wir mit DHCare den richtigen Investor für die Human Mobility. Das Team hat ein technologisch führendes Geschäft mit hoher klinischer Glaubwürdigkeit und engen Kundenbeziehungen aufgebaut. Wir sind überzeugt, dass die Human Mobility im neuen Umfeld beste Wachstumschancen hat.“

16.06. – Erweiterter Zuständigkeitsbereich für benannte Stelle TÜV Süd

Kopenhagen/München (TÜV Süd): Am 16. Juni erhielt TÜV Süd Danmark ApS von der dänischen Arzneimittelbehörde (DKMA) ihre erweiterte Benennung gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) (EU) 2017/745 mit einem erheblich erweiterten Geltungsbereich. Dieser umfasst nun alle MDR-Produktcodes mit Ausnahme derjenigen, die sich auf die Aufbereitung beziehen. Mit diesem erweiterten Angebot zur Konformitätsbewertung unterstreicht die benannte Stelle 2443 ihr Engagement, Hersteller effizient und effektiv beim Zugang zum europäischen Markt zu unterstützen.

11.06. – DMEA unter neuer Verantwortung

München (Messe München): Wie die DMEA heute bekannt gab, übernahm Gabriele Riedl als Exhibition Director zum 1. April die Projektleitung der DMEA. Sie bringt Erfahrung aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Medien und Unternehmensentwicklung sowie unternehmerisches Know-how aus der Gründung eines eigenen Start-ups mit. Seit 2024 ist sie bei der Messe München im Bereich Corporate Strategy & Development tätig.

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