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Faro

Über die Medizintechnik zur Revolution der Messtechnik

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Zwei Jahre später ändern sie den Firmennamen in Faro Technologies. Das Kürzel Faro steht für Fraser and Raab Orthopedics. Das Unternehmen konzentriert sich zunächst auf die Entwicklung von Technologien inklusive Software für komplexe Operations- und Diagnoseverfahren. 1984 bringt Faro dann mit Genucom sein erstes Gerät mit Gelenkarm-Messtechnik auf den Markt. Mit dem computergestützten Knie-Analysesystem ist es erstmals möglich, ein Knie in Größe, Form und Position dreidimensional und digital zu bestimmen.

Lokalisieren von Tumoren im Gehirn ohne Röntgenstrahlen

Nach dieser Entwicklung begeistert Faro die Medizinwelt 1986 mit dem Analysesystem Metrecom, welches erstmals eine wirkliche Alternative zum Röntgenbild darstellt. Es erkennt Skelettanomalien in der Wirbelsäule, Nacken- und Rückenprobleme. Auf diese Innovation folgt 1988 das nächste Produkt für die Medizintechnik: Das Produkt Surgicom ermöglicht es, Tumore im Gehirn ohne Röntgenstrahlen zu lokalisieren.

1990 verlegt das Unternehmen seinen Geschäftssitz von Montreal nach Florida. Im darauffolgenden Jahr erkennen die beiden Unternehmensgründer Greg Fraser und Simon Raab Parallelen zwischen der medizinischen 3D-Diagnose und den Abläufen der Bauteilekonstruktion mithilfe von CAD (Computer Aided Design) in der Fertigungsindustrie. Das Unternehmen beginnt daraufhin mit der Neuausrichtung auf die 3D-Messungen in der Fertigung. Im Jahr 1994 revolutioniert Faro durch Computer Aided Manufacturing Measurement (CAM2) die Messtechnik. Dabei können Steuerbefehle in Arbeits- oder Bewegungsabläufe umgesetzt werden. Ein Jahr später entwickelt das Unternehmen den Faro-Arm und legt damit den Grundstein für die portable 3D-Messtechnik, was einen besonderen Meilenstein der Industrie darstellt.

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