France
Illustration einer gelähmten Person mit Rückenmarksverletzung, der intrakortikale Elektroden in das Gehirn implantiert wurden. Die Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI) ermöglicht es, eine bionische Gliedmaße mit Gedanken zu steuern. Dank eingebetteter Sensoren nimmt die bionische Hand das gegriffene Objekt wahr und leitet diese Empfindungen über Neurostimulation an das Gehirn weiter. (Bild: Technische Hochschule Chalmers)
Bionik

Ein künstlicher Tastsinn für Querschnittsgelähmte

Forscher der Technischen Hochschule Chalmers haben eine Methodik entwickelt, die Querschnittsgelähmten komplexe Tastempfindungen in ihren Gliedmaßen zurückgeben soll. Ein externes am Rollstuhl befestigtes Körperteil führt Bewegungen durch, deren Berührungen per Hirnstimulation an den Patienten weitergegeben werden.

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KIT und DKFZ wollen eine neue Technologie entwickeln, bei der Tumore mit einem winzigen Elektronenbeschleuniger im Körper bestrahlt und gesundes Gewebe maximal geschont wird. (Bild: IBPT/KIT)
Strahlentherapie

Lichtschnelle Elektronen bekämpfen Tumore von innen

In einem neuen Bestrahlungsverfahren wollen Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie und des Deutschen Krebsforschungszentrums Elektronen mithilfe von Laserlicht beschleunigen und einen winzigen Elektronenbeschleuniger für die Strahlentherapie entwickeln. Hiermit soll der Patient im Körperinneren bestrahlt werden und so umliegendes Gewebe geschont werden.

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Mithilfe des CAD-Systems Creo von PTC ließ sich ein durchgängiger Prozess aufsetzen – von der Geometrieerstellung über Simulation und Druckvorbereitung bis hin zur eigentlichen additiven Fertigung. (Bild: PTC)
Additive Fertigung

Ein Schulterblatt aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck gewinnt in der Medizin an Bedeutung, v. a. seit Prothesen und Bauteile aus dem biokompatiblen Werkstoff Titan gefertigt werden können. Ein Ärzteteam in Tel Aviv entwickelte zusammen mit PTC- und Hexagon-Spezialisten innerhalb von vier Tagen ein personalisiertes Schulterblatt für eine 16-jährige Patientin mit aggressivem Krebs.

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KI kann bei der Befundung von Brustkrebs helfen. (Bild: frei lizenziert)
Studie

KI verbessert die Brustkrebserkennung

Brustkrebs bleibt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Trotz des Mammographie-Screenings bleiben einige Fälle unentdeckt. Die kürzlich veröffentlichte „PRAIM-Studie“ zeigt, dass KI mehr Tumore erkennt, ohne die Zahl der Rückrufe zu erhöhen.

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Bildergalerien

Das Verfahren von Vivascope und Canfield Scientific verbessert und beschleunigt das Hautkrebsscreening. (Bild: VivaScope)
Künstliche Intelligenz

Wie KI bei der Hautkrebs-Diagnose hilft

Mit über 300.000 neuen Fällen zählt Hautkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Je nach Fall können Verzögerungen zwischen Verdacht und Diagnose über Leben und Tod entscheiden. Zwei Unternehmen haben nun eine Methode entwickelt, um Diagnose und Behandlung in einem Termin abzuschließen – dank KI-Unterstützung.

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