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Ottobock und die Patentanmeldungen Frühzeitig die eigenen Ideen schützen

Quelle: Pressemitteilung Ottobock 2 min Lesedauer

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Mit seinen Patenten möchte Ottobock den technologischen Standard im Medtech-Sektor immer weiterdenken. Das spiegelt sich auch in Zahlen wider: Mit 2.110 Patenten, 22 Erstanmeldungen und 639 Patentfamilien ist das Medizintechnik-Unternehmen führend in Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskeletten.

Die Patente von Ottobock konzentrieren sich auf Lösungen, die klassische Orthopädietechnik mit moderner Mechanik, Sensorik und algorithmischer Steuerung zusammenbringen.(Bild:  Ottobock)
Die Patente von Ottobock konzentrieren sich auf Lösungen, die klassische Orthopädietechnik mit moderner Mechanik, Sensorik und algorithmischer Steuerung zusammenbringen.
(Bild: Ottobock)

Patente entstehen nicht zufällig. Sie zeugen von systematischer Forschung, Innovationskraft und einer technologischen Führungsrolle. Ottobock zählt 2025 insgesamt 2.110 Patenten und 22 Erstanmeldungen. Die Schutzrechte konzentrieren sich insbesondere auf die drei Kernsegmente Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Damit zählt Ottobock zu den innovativsten Unternehmen in diesen Bereichen.

Arne Jörn, Chief Technology Officer von Ottobock, beschreibt die Rolle des IP-Portfolios: „Patente sind für uns kein administrativer Prozess, sondern Ausdruck unserer Forschungslogik: Jedes Patent steht für unseren Anspruch, den technologischen Standard im Medtech-Sektor immer weiter zu denken. Wir entwickeln Systeme, die biomechanische Abläufe präzise abbilden und gleichzeitig intelligenter, adaptiver und verlässlicher machen. Damit folgen wir unserer Mission.“

Innovationskraft zwischen Mechanik, Sensorik und KI

Die Patente von Ottobock konzentrieren sich auf Lösungen, die klassische Orthopädietechnik mit moderner Mechanik, Sensorik und algorithmischer Steuerung zusammenbringen. Prothesen und Orthesen werden zu smarten Bewegungsassistenten. Exoskelette profitieren von einer intelligenten Kraftverteilung in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen.

Jörn verweist auf die integrative Forschungsstrategie: „Keine Technologie entsteht isoliert. Unsere Entwickler und Ingenieure arbeiten interdisziplinär – Biomechanik, Robotik, Werkstofftechnik und KI greifen ineinander.“ Aus dieser systemischen Forschung ergibt sich die Breite des Patentportfolios: Ottobock hält aktuell Patente in 639 Patentfamilien, was die Tiefe und Verzahnung der Innovationsarbeit sichtbar macht.

Neues Schutzrecht beschleunigt die Mensch-Maschine-Interaktion von intelligenten Prothesen und Orthesen

Stellvertretend für die Innovationskraft des Medtech-Champions steht ein besonderes Patent. US 12,494,278 B2 beschreibt ein Verfahren, das die Steuerung von mikroprozessorgesteuerten Beinprothesen und -orthesen erheblich verbessern wird: Grundlage bilden die Sensoren am Hilfsmittel, die Bewegungen, Position und Krafteinflüsse aufnehmen. Die gesammelten Daten werden von einem Algorithmus interpretiert. Dadurch erkennt dieser sogenannte Classifier, was der Anwender tun möchte, z. B. Gehen, Sitzen, Fahrradfahren oder Treppensteigen. Die im computergesteuerten Hilfsmittel integrierte State Machine überführt schließlich die Nutzerintention in konkrete Bewegungsbefehle. Die Idee kombiniert die Stärken aus der Musterkennung sowie die Verarbeitung von Sensordaten für eine zuverlässige Bewegungssteuerung des Hilfsmittels. Damit ließen sich in Zukunft intelligente Beinprothesen und -orthesen noch schneller, genauer und sicherer nutzen, was wiederum den Nutzerkomfort erhöht.

Patente als Wettbewerbshebel

Für Ottobock sind Schutzrechte ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie schaffen rechtliche Sicherheit für die Innovationen, sichern Investitionen in Forschung und Entwicklung und definieren die technologische Führungsposition im Markt. „Nur wer frühzeitig seine Ideen schützt, kann langfristig gestalten“, so Jörn. „Deshalb ist unsere Patentstrategie eng mit unserer Rolle als Innovationsführer verknüpft.“

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