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Weiterbildung Start-Hilfe für Start-ups

Quelle: Pressemitteilung

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Die Medical Innovations Incubator GmbH bietet erneut das Qualifizierungsprogramm „4C Accelerator Tübingen“ für nationale und internationale Gründungsinteressierte und Start-ups aus dem medizinischen Life-Science- und Health-Sektor an. Das Programm ist durch die Kampagne „Start-Up BW“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, der Stiftung für Medizin-Innovationen und der B.Braun Stiftung gefördert.

Gründungsinteressierte und Start-ups können sich bis zum 22. Juli 2022 für den  „4C Accelerator Tübingen“ bewerben. (Symbolbild)
Gründungsinteressierte und Start-ups können sich bis zum 22. Juli 2022 für den „4C Accelerator Tübingen“ bewerben. (Symbolbild)
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Der „4C Accelerator Tübingen“ der Medical Innovations Incubator findet in diesem Jahr erneut statt. Nationale und internationale Gründungsinteressierte und Start-ups können sich bis zum 22. Juli 2022 bewerben.

Das für die Rudolf-Diesel-Medaille nominierte Förderkonzept beinhaltet die fokussierte Ausbildung in den 4Cs (C1: Commercialization, C2: Certification, C3: Clinical Studies und C4: Copyright) und dem Regulatory-Thinking-Ansatz. Gemeinsam mit Experten wird das eigene Geschäftsmodell weiterentwickelt und „Investor-ready“ gemacht.

Das erwartet die Teilnehmer

Das Überleben von Life Science Start-ups ist aufgrund der Zeitspanne und des Kapitalbedarfs bis zur Marktreife im Vergleich zu anderen Branchen besonders anspruchsvoll. Dies liegt insbesondere an den folgenden 4Cs.

  • C1: Commercialization: Wie generiere ich Umsätze im Gesundheitswesen? – Viele Interessensgruppen (bspw. Patienten, Ärzte, Ärztekammern, Pflegeheime) und Marktbesonderheiten (z. B. Selbstzahler, komplexe Erstattungsregeln der Krankenkassen) erschweren den Marktzugang und die Generierung von Umsätzen.
  • C2: Certification: Wie erfolgt die Zulassung meines Produkts und meiner Firma? – Der Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems für die Firmenzulassung (bspw. ISO 13485, Good manufacturing practice (GMP)) und die Erstellung der technischen Dokumentation für die Produkt-Zulassung (bspw. Medical Device Regulation, In-Vitro-Diagnostic Regulation, Medicinal Products Act) sind meist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Markteintritt.
  • C3: Clinical Studies: Wie belege ich die Sicherheit und Leistung meines Produkts? – Nachweise über die klinische Evidenz bzw. Sicherheit und Leistung des Produkts sind unerlässlich und darüber hinaus für Start-ups kostenintensiv und zeitraubend.
  • C4: Copyright: Wie kann ich Daten-/Schutzrechte für meinen Vorteil nutzen? – Patente und Schutzrechte strategisch zu nutzen und zu pflegen ist wichtig für die Firmenbewertung, erfolgreiche Verhandlungen mit Kapitalgebern oder Lizenznehmern und für die Planung von Exit-Szenarien.

Mithilfe ausgiebiger Kenntnisse rund um die 4C und und Regulatory Thinking als Team-Mindset schließen Life Science Start-ups die Lücke zwischen Innovation im Allgemeinen und erfolgreicher Medizininnovation im Speziellen. Denn die Kenntnis der sogenannten Entrepreneurship Essentials unter Anwendung gängiger Methoden, wie beispielsweise Business Model Canvas, Business Plans, Design Thinking oder Lean Launchpad sind für die Ausbildung erfolgreicher Life Science Start-ups wichtig, jedoch nicht immer ausreichend.

Folgende Fragen wird das Programm deshalb u. a. beantworten:

  • Entwickle ich tatsächlich ein Medizinprodukt und wenn ja, woran mache ich dies fest?
  • Welche Normen und Standards muss ich berücksichtigen?
  • Kenne ich die Gemeinsamkeiten von Unternehmenszertifizierung und Produktzulassung?
  • Welche Vergütungsmöglichkeiten hat mein Produkt im Gesundheitssystem?
  • Lohnt sich für mein Produkt die Erstattungsfähigkeit durch die Krankenkassen?
  • Ist mein Produkt attraktiv für den Selbstzahlermarkt?

Davon profitieren die Teilnehmer

  • Experten: Das Programm arbeitet mit hochqualitativen Experten, welche einen entscheidenden Mehrwert für die teilnehmenden Teams bedeuten. Diese Experten haben leitende Positionen in der Industrie inne, sind bewährte Branchenexperten und Unternehmer, wodurch die entsprechende Erfahrung und Qualität für die hier angebotene Beratung sichergestellt wird.
  • Individuelles Feedback und Training: Während 17 Workshop-Tagen werden die Experten die 4Cs in individuell zugeschnittenen Sitzungen aufarbeiten und auf die individuellen Bedürfnisse jedes Teams eingehen.
  • Kontinuierliches Projektmanagement: Für den Zeitraum von 1 Jahr werden die Teilnehmer bei der Ausplanung der Arbeitspakete unterstützt, die sich aus den 17 Workshop-Tagen ergeben haben. Die Fortschritte werden in regelmäßigen Projekt-Review-Meetings abgeglichen und die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet.
  • Gefördertes Programm: Das Programm wird durch die Kampagne „Start-Up BW“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, der Stiftung für Medizin-Innovationen und der B. Braun Stiftung gefördert.

Das Programm richtet sich an alle nationalen und internationalen Studierende, Absolventen, Berufstätige, Gründungsteams und Innovatoren aus den Life-Sciences- und dem Healthcare-Bereich, die ihre Geschäftsidee innerhalb der folgenden Bereiche umsetzen wollen:

  • Medical Devices (Apparate, Instrumente, Maschinen, Implantate)
  • Therapeutics (Medikamente, Wirkstoffe)
  • Diagnostics (Labortests, Laborverfahren)
  • Digital Health (Daten, Analysen, Software, Monitoring)

Die Kurse werden auf Englisch stattfinden. Einzelpersonen und Teams können sich bis zum 22. Juli 22 hier bewerben und weitere Informationen finden.

Wann findet der Accelerator statt? (17 Tage Workshop)

  • Format: Online Videokonferenz
  • Workshop-Termine: 07. Oktober 22 bis 17. Februar 23, immer freitags, 9 bis 17 Uhr (ausgenommen 23. Dezember 22, 30. Dezember 22 und 06. Januar 23)
  • Das Kick-off Event am 06. Oktober und der erste Workshop am 07. Oktober finden in Präsenz in Tübingen statt.

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