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Metav 2016

Stärkung des Kernbereichs und Fokussierung auf Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

Die Metav startet nach einer konzeptionellen Überarbeitung durch und geht vom 23. bis 27. Februar 2016 unter dem neuen Messe-Motto „Power your Business“ an den Start. Ziel des Veranstalters ist, rückläufige Zahlen bei Ausstellern und Besuchern wieder zu steigern. Besonderes Augenmerk gilt der Medizintechnik.

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Will die Metav mit zahlreichen Veränderungen wieder auf Kurs bringen: Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW.
Will die Metav mit zahlreichen Veränderungen wieder auf Kurs bringen: Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW.
(Bild: Reinhardt)

Der Kernbereich der 19. Internationalen Messe für Technologien in der Metallbearbeitung wird erweitert. Neben der gesamten Wertschöpfungskette mit den Schwerpunkten

  • Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme
  • Präzisionswerkzeuge
  • automatisierter Materialfluss
  • Computertechnologie
  • Industrieelektronik
  • und Zubehör

werden ab 2016 vier ergänzende Themen fest und dauerhaft in die Metav integriert. Zusätzlich zur branchenorientierten Medical Area haben auch die Quality Area, Moulding Area und Rapid Area Schnittstellen zur Medizintechnik.

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„Wir sind überzeugt, dass die inhaltliche Schärfung und die Erweiterung des Metav-Profils allen Ausstellern zu Gute kommt“, erklärt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Metav-Veranstalters Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) im Rahmen einer frühzeitig anberaumten Pressekonferenz am Dienstag in Düsseldorf. Ziel sei, weitere Aussteller- und Besuchergruppen an die Messe zu binden, ein neues Image zu prägen und Metav-spezifische Stärken zu entwickeln.

Existenzberechtigung der Metav in Düsseldorf

„Die Metav hat am Standort Düsseldorf absolut ihre Existenzberechtigung“, so Schäfer. Mit mehr als 23.000 Unternehmen, hunderttausenden fachkundigen Anwendern und einem sehr hohen Investitionspotenzial sei die Messe mitten in einem der stärksten industriellen Wirtschaftsräume Europas ein absolutes Muss. „Aus den Besucherstrukturdaten ist bekannt, dass Kunden aus diesem Ballungsraum nicht zur AMB nach Stuttgart gehen und nur zu einem kleineren Teil zur EMO nach Hannover“, berichtet Schäfer. Umgekehrt sei festzustellen, dass kaum Besucher aus Baden-Württemberg zur Metav nach Düsseldorf kämen. So deutlich hat selten zuvor ein Messemacher über die regionale Verankerung und Stärke seiner Veranstaltung gesprochen.

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