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Metav 2016

Stärkung des Kernbereichs und Fokussierung auf Medizintechnik

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Aber was Schäfer sagt, ist plausibel. Nordrhein-Westfallen und Baden-Württemberg sind beides Standorte mit großer Wirtschaftskraft. Damit bieten sie Raum für zwei Messeplattformen, die sich der Metallbearbeitung widmen: einer Metav im eher nördlich gelegenen Düsseldorf und einer AMB im südlichen Stuttgart.

Medical Area folgt auf Metal meets Medical

Bereits seit 2010 war die Medizintechnik im Rahmen der Sonderschauen Metal meets Medical immer wieder Thema auf der Metav. Ab 2016 wird das Angebot für diese Branche mit der Medical Area fester Messe-Bestandteil. Hintergrund: Wie kaum eine andere Branche stellen Medizintechnikhersteller höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Viele Anbieter von Fertigungstechnik bedienen mittlerweile dieses Kundensegment, das durch hohe Wachstumsraten, raschen Innovationsfortschritt, aber auch strenge Vorschriften gekennzeichnet ist. Partner für die Medical Area sind die Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA, das Medical Cluster Nordrhein-Westfalen und Vogel Business Media mit der Fachzeitschrift Devicemed. Ob und wie die Marke Metal meets Medical gegebenenfalls weitergeführt wird, konnte Schäfer auf Nachfrage von Devicemed noch nicht abschließend beantworten. Das werde derzeit geprüft.

Neues Konzept steigert Attraktivität für Aussteller und Besucher

„Zwischen dem Kernbereich der Metav und den Themen der vier Areas ergeben sich zahlreiche Synergien“, so Schäfer. Traditionelle Werkzeugmaschinenhersteller entwickeln auch heute schon Maschinen für die additive Fertigung, neue Anbieter sind hinzugekommen. Additive Verfahren werden auch in der Medizintechnik eingesetzt. Medizintechnik sowie Werkzeug- und Formenbau sind ihrerseits attraktive Kundengruppen für die Kernausstellerschaft der Metav. Schließlich ist Qualitätssicherung mit allen Feldern der Fertigung eng verzahnt.

Die neuen Themen als fester Bestandteil der Veranstaltung erweitern die Zielgruppen und damit das Besucherpotenzial. Für Fachbesucher wird die Messe damit interessanter, weil sie sich sowohl über den Fertigungsprozess über alle Verfahren hinweg als auch über angrenzende Schritte in der Wertschöpfungskette informieren können.

„Wir sind überzeugt, dass die Metav mit diesem Konzept gewinnt und damit für Aussteller und Besucher attraktiver wird“, ist Schäfer vom Erfolg der Veränderungsmaßnahmen überzeugt. Er wird sich an Zahlen messen lassen müssen: mindestens 750 Aussteller insgesamt (+20 Prozent), davon 50 Aussteller in der Medical Area und mehr als 40.000 Besucher, gibt er als Ziel vor.

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