France

Stolperfallen vermeiden, Best Practices etablieren
So gelingt eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Dienstleister

Ein Gastbeitrag von Dr. Julia Bubeck* 5 min Lesedauer

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Vom ersten Gespräch bis zur Qualitätssicherungsvereinbarung: Erfolgreiche Zusammenarbeit lebt nicht nur von Fachkompetenz, sondern auch von Klarheit, Vertrauen und gut abgestimmten Abläufen. Doch woran erkennt man gutes Projektklima? Und was hilft, wenn die Erwartungen auseinandergehen?

Klare Erwartungen, saubere Kommunikation und gegenseitiges Verständnis sind entscheidend für ein erfolgreiches Projekt.(Bild: ©  saksit - stock.adobe.com)
Klare Erwartungen, saubere Kommunikation und gegenseitiges Verständnis sind entscheidend für ein erfolgreiches Projekt.
(Bild: © saksit - stock.adobe.com)

Um herauszufinden, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen kann, wurden erfahrene Projektleiter beim Medizintechnikexperten Metecon befragt, die regelmäßig komplexe Projekte im regulierten Umfeld steuern. Die Erkenntnisse aus der Befragung: Es sind meist nicht die großen Entscheidungen, sondern die kleinen Abstimmungen, die über den Erfolg entscheiden. Dieser Beitrag beleuchtet Stolperfallen und Erfolgsfaktoren entlang der typischen Projektphasen, ergänzt um konkrete Empfehlungen und Beispiele aus der Praxis.

Phase 1: Beauftragung und Kick-off

Ein Projekt soll starten, der Rahmen scheint klar. Und doch zeigt sich oft genau jetzt: Was „klar“ ist, ist manchmal nur scheinbar klar. Gerade in der Anfangsphase entscheidet sich, ob ein Projekt auf stabilen Füßen steht oder ob es auf einem Fundament aus Annahmen und unausgesprochenen Erwartungen gebaut ist. Wer hier nicht bewusst gegensteuert, riskiert oft schon nach den ersten E-Mails oder Regelterminen Reibungsverluste, Unsicherheit oder Zeitverzug.