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Umgang mit resterilisierbaren Medizinprodukten
Derweil sind Hygiene und sterile Arbeitsutensilien in medizinischen Einrichtungen das A und O. Angestellte und Hersteller müssen sich daher an viele Regeln und Normen halten. Die TÜV-Süd-Akademie veranstaltet hierzu ein weiteres Seminar in München. Es behandelt die Anforderungen an Validierung und Dokumentation von Wiederaufbereitungsprozessen resterilisierbarer Medizinprodukte.
Am 12. November 2015 gehen Experten auf die unter der Medizinprodukterichtlinie 93/42/EWG harmonisierte Norm EN ISO 17664 und die daraus resultierenden Vorgaben für Medizinproduktehersteller ein. Zudem werden die regulatorischen Anforderungen der einzelnen Prozessschritte Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten beleuchtet. Somit vermittelt die Veranstaltung wesentliche Anforderungen an die Dokumentation der Validierung und der vom Hersteller vorgegebenen Wiederaufbereitung für Medizinprodukte.
Neben Grundlagen der Mikrobiologie stehen auch hier gesetzliche Regelungen und Risikomanagement auf der Agenda. Diese Themen werden ergänzt durch die Anforderungen an Desinfektionsmittel gemäß EN 14885, Sterilisation gemäß EN ISO 17665 / EN ISO 11135 / EN ISO 14937 sowie chemische und thermische Desinfektion gemäß EN ISO 15883. Auch einen Exkurs zur Aufbereitung von neurochirurgischen Instrumenten wird es geben. Das Seminar richtet sich an Hersteller und Betreiber von wiederaufbereitbaren Medizinprodukten, Mitarbeiter, die in diesen Prozess involviert sind, und an Angestellte zuständiger Behörden. Teilnehmer sollten mit den Grundanforderungen an Validierung und Dokumentation von Wiederaufbereitungsprozessen sowie mit der Norm EN ISO 17664 vertraut sein.
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