EPHJ-EPMT-SMT

Schweizer Messe bringt das Beste aus drei Welten zusammen

| Autor / Redakteur: / Kathrin Schäfer

Zirka 800 Firmen stellen jedes Jahr auf der Genfer Fachmesse aus. Davon bieten knapp 300 Lösungen für die Medizintechnik an – wie beispielsweise die Firma Schott.
Zirka 800 Firmen stellen jedes Jahr auf der Genfer Fachmesse aus. Davon bieten knapp 300 Lösungen für die Medizintechnik an – wie beispielsweise die Firma Schott. (Bild: EPHJ-EPMT-SMT)

Auf der Schweizer Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT zeigt gut ein Drittel der Aussteller Produkte und Dienstleistungen für die Medizintechnik. Im Fokus stehen dieses Jahr auch aktuelle Trendthemen wie der 3D-Druck.

  • Ein „Pôle européen des start-up“ präsentiert innovative Gründer
  • Know-how aus Uhren-, Schmuckbranche sowie Mikrotechnik für die Medizintechnik
  • 3D-Druck und Lasertechnologien

Die Genfer Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT bringt die Medizintechnik (Swiss Medical Technologies, SMT) mit der Uhrmacherei und Juwelierskunst (EPHJ) sowie den Mikrotechnologien (EPMT) zusammen. Mit dieser Themenkombination hat sich der Schweizer Event über die Jahre in der Medizintechnikbranche fest etabliert. Das hat mehrere Gründe: Zum einen gibt es zahlreiche Aussteller, die mit Standbeinen in mehreren Branchen vertreten sind. Was sie an Technologien für die Uhren- und Schmuckbranche sowie die Mikrotechnik entwickelt haben, ist häufig auch für die Medizintechnik von Nutzen. Zum anderen hat sich die Zahl der Aussteller, die explizit die Medizintechnik bedienen, seit Jahren auf konstant knapp 300 Firmen eingependelt. Damit kann die EPHJ-EPMT-SMT durchaus mit anderen europäischen Branchenevents mithalten.

Jungunternehmen mit potenziellen Geldgebern zusammenbringen

Was hat die EPHJ-EPMT-SMT, die vom 12. bis 15. Juni im Genfer Palexpo stattfindet, 2018 an Neuem zu bieten? Das bisherige Start-up-Village wird dieses Jahr von einem „Pôle européen des start-up“ abgelöst. Mit dieser Fläche wird Innovationen in Genf noch mehr Ausstellungsfläche als bislang eingeräumt.

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Start-ups erhalten zudem einen „Pitching Space“, wo sie Besuchern ihre Innovationen vorstellen können. Laut Veranstalter geht es hier vor allem darum, Jungunternehmern eine Chance zu geben, ihren eigenen Markt, Kunden oder gar Geldgeber zu finden. Als weitere strukturelle Neuerung der Messe wird ein Konferenzsaal auf derselben Ebene wie der Salon angeboten, in dem Unternehmen bei Bedarf selbst Konferenzen ausrichten können.

Inhaltliche Schwerpunkte der EPHJ-EPMT-SMT 2018

Was tut sich inhaltlich auf der EPHJ-EPMT-SMT? Die Fertigung kleinster Bauteile wird immer präziser und treibt auch in der Medizintechnik den Fortschritt voran. Viele der in Genf vertretenen Hersteller sind auf mikromechanische Fertigung und Bearbeitung spezialisiert. Das Know-how, das sie unter anderem in der Uhrmacherei erworben haben, bieten sie häufig auch für die Medizintechnik an.

Mehrere Aussteller werden ihre Innovationen im Bereich des 3D-Drucks und der Lasertechnologien vorstellen, die es ermöglichen, bei der Bearbeitung von Werkstoffen ein immer höheres Maß an Präzision und Vielseitigkeit zu erreichen. So versammeln sich Jahr für Jahr in Genf weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der Konzeption und Herstellung von Hochpräzisionsmaschinen und -systemen. Auch neue Lösungen zum Schweißen von thermoplastischen Materialien und Metallen sowie zum Schleifen werden auf der EPHJ-EPMT-SMT vorgestellt.

Gut 300 Aussteller bietet Lösungen für die Medizintechnik an

Wie jedes Jahr wählen die auf dem Salon vertretenen Unternehmen aus ihrer Mitte das innovativste Unternehmen der EPHJ-EPMT-SMT. Diesem wird noch auf Messe der „Grand Prix des Exposants“ verliehen. Ein Beispiel für die Erfolgsgeschichte dieses Preises ist der Preisträger von 2014, das Schweizer Hightech-Unternehmen Femtoprint. Es stellt dreidimensionale Mikrokomponenten und -systeme aus Glas und anderen transparenten Materialien wie geschmolzenem Silizium, Borosilikat oder Quarzglas her.

Ergänzendes zum Thema
 
Swiss Medical Technologies – Medizintechnik auf der EPHJ-EPMT-SMT

Ein Runder Tisch wird sich auch dieses Jahr aktuellen Themen widmen, so zum Beispiel den neuesten Herausforderungen der Medizintechnik-Branche. Übrigens: Auch wenn die Messe in Genf im französischsprachigen Teil der Schweiz angesiedelt ist – die meisten Aussteller verfügen in der Regel über deutschsprachiges Standpersonal. Und auch der Veranstalter hat sich mit einer neuen Internetpräsenz in den vier Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch auf ein internationales Publikum eingestellt. Einer Anreise aus Deutschland steht alos nichts im Wege.

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