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Cicor/Hocoma Rückentrainingsgerät für weiteren Medizintechnik-Award nominiert

Redakteur: Kathrin Schäfer

Noch bis 9. Juni müssen sich die Mitarbeiter der Hocoma AG und ihres EMS-Dienstleisters Cicor gedulden. Dann nämlich werden auf der New Yorker Medizintechnik-Messe MD&M East die Gewinner des 18. Annual Medical Design Excellence Awards bekanntgegeben.

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Und so funtioniert das nominierte Produkt: Zwei Sensoren am Körper erfassen via Bluetooth die Bewegungen des Rumpfes und übertragen die Daten an die Übungssoftware in einem mobilen Empfangsgerät.
Und so funtioniert das nominierte Produkt: Zwei Sensoren am Körper erfassen via Bluetooth die Bewegungen des Rumpfes und übertragen die Daten an die Übungssoftware in einem mobilen Empfangsgerät.
(Bild: Cicor)

Über ihre Nominierung für den Preis freuen sich die beiden Firmen bereits heute. Denn das therapeutische Rückentrainingsgerät Valedo aus dem Hause Cicor hat es als Finalist in der Kategorie General Hospital Devices and Therapeutic Products, zu Deutsch: allgemeine Krankenhausgeräte und Therapieprodukte, des 18. Annual Medical Design Excellence Awards geschafft. Als Outsourcing-Partner, der die Hocoma AG bei der Entwicklung und Fertigung des Geräts unterstützt hat, fiebert die Cicor-Gruppe naturgemäß mit.

Wie funktioniert das therapeutische Rückentrainingsgerät?

Bereits im November 2014 hat Cicor Technologies Ltd. als Outsourcing-Partner für das therapeutische Rückentrainingsgerät Valedo den Devicemed-Award zur Compamed in der Kategorie Auftragsfertigung erhalten. Das Gerät erfasst und überträgt die Bewegungen des Rumpfes mittels von Cicor mitentwickelten Bluetooth-Sensoren in eine virtuelle Spielewelt und gibt Patienten so ein Echtzeitfeedback, ob die Übung korrekt ausgeführt wurde. Die Sensoren enthalten ein 3D-Gyroskop, ein 3D-Akzelerometer und ein 3D-Magnetometer und können damit Bewegungen von vollen 360 Grad erfassen.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Auszeichnung?

Die Medical Design Excellence Awards (MDEA) gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen in der Medizintechnikbranche. Prämiert werden medizintechnische Geräte, Produkte, Systeme oder Verpackungen. Die Preise sollen die Leistungen von Medizingeräteherstellern, ihren Zulieferern und den denjenigen würdigen, die im Hintergrund maßgeblich zur Entwicklung und Fertigung innovativer Produkte beitragen. Beurteilt werden die einzelnen Wettbewerbsbeiträge von einer Jury aus unabhängigen Experten. In ihr vertreten sind praktizierende Ärzte, Pflegefachpersonal und Medizintechnikern, aber auch Industriedesigner, Ingenieure, Hersteller und Ergonomen.

Vergeben wird der Preis für

  • die Fähigkeit des Produktentwicklungsteams, allen Herausforderungen gerecht zu werden, damit das Produkte klinischen Anforderungen entspricht,
  • den innovativen Einsatz von Material, Komponenten und Verfahren,
  • benutzerfreundliche Funktionen, welche die Gesundheitsversorgung verbessern und herkömmliche Einstellungen oder Praktiken verändern.
  • Eigenschaften, die in Bezug auf die klinische Wirksamkeit zusätzliche Vorteile für Patienten und Endnutzer mit sich bringen,
  • Wirtschaftlichkeit und Rentabilität des Herstellungsprozesses,
  • Vorteile für das Gesundheitssystem sowie
  • die Adressierung eines medizinischen Bedarfs von hoher klinischer Relevanz.

Die Jury der Medical Design Excellence Awards 2015 hat für die zehn Produktkategorien im Bereich Medizintechnik 45 Finalisten ausgewählt. Die Gewinner werden am Dienstag, den 9. Juni 2015, auf der MD&M East in New York bekannt gegeben.

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