Igus

Online-3D-Druckservice: Fertigung von individuellen Verschleißteilen

| Redakteur: Alexander Stark

Für die Fertigung von Verschleißteilen in Sonderformen bietet Igus einen 3D-Druckservice an.
Für die Fertigung von Verschleißteilen in Sonderformen bietet Igus einen 3D-Druckservice an. (Bild: Igus)

Unter 55 Hochleistungspolymeren können Kunden von Igus wählen, wenn sie auf der Suche nach einem verschleißfesten Gleitlager sind. Sind jedoch Verschleißteile in Sonderformen gefragt – vom Zahnrad bis hin zur Spezialbuchse - können sie sich entweder Bauteile aus einem passenden Halbzeug fräsen lassen oder für komplexere Geometrien auf den 3D-Druckservice des Unternehmens zurückgreifen.

  • SLS-Verfahren mit verschleißfesten Materialien oder im FDM-Verfahren
  • Spritzguss mit gedruckten Werkzeugen
  • 55 schmierfreie Werkstoffe für individuelle Verschleißteile Print2Mould-Verfahren

Verschleißteile sind überall dort im Einsatz, wo Reibung zwischen zwei Körpern entsteht. Für Konstrukteure aus vielen Industriebereichen bietet Igus für diese Anwendungen 55 langlebigen und schmierfreien Hochleistungspolymere. Damit der Anwender seine Sonderlösung aus dem passenden Werkstoff schnell erhält, hat das Unternehmen jetzt das Print2Mould-Verfahren in seinen Online-3D-Druckservice integriert. Mit einem gedruckten Werkzeug wird das Bauteil im Spritzguss gefertigt. Dazu lädt der Nutzer einfach die Step-Datei seines Verschleißteiles im 3D-Druckservice hoch, wählt den Werkstoff aus und kann ein Angebot anfordern. Angaben zu den Werkstoffeigenschaften sowie zur Präzision, Biegefestigkeit und dem Preis helfen bei der Wahl.

Damit das individuelle Bauteil aus dem optimalen Werkstoff für die jeweilige Anwendung besteht, bietet Igus das Print2Mould-Verfahren an. Dazu wird im 3D-Druck ein Spritzgusswerkzeug für die Sonderlösung gedruckt und anschließend in die Spritzgussmaschine eingesetzt. Dabei kann sich der Anwender frei aus der Igludur-Werkstoffpalette bedienen. Darunter sind auch die FDA-konformen Werkstoffe Iglidur A350 und A181 für den Einsatz im Lebensmittelbereich, Iglidur L500 für den Automotive-Bereich sowie Iglidur X für Hochtemperaturanwendungen. Das Print2Mould-Verfahren hat der Anbieter jetzt in seinen Online-3D-Druckservice integriert. Die Fertigung von Sonderteilen in dem Verfahren zeichnet sich vor allem als zeitsparende Lösung für die Prototypenentwicklung sowie für Kleinserien aus. So erhält der Kunde die Möglichkeit bereits im Frühstadium seiner Entwicklung serienidentische Bauteile zu erhalten.

Buchtipp „Additive Fertigung“ In dem neuen Grundlagenwerk „Additive Fertigung“ erläutern bekannte Experten der ETH Zürich die zahlreichen Möglichkeiten der industriellen Entwicklung und Konstruktion additiv gefertigter Serien- und Endkundenteile. Neben erfolgreichen Produktbeispielen aus der Industrie werden neue Methoden und Vorgehensweisen vorgestellt, die dem Leser als praxisnaher Leitfaden dienen. „Additive Fertigung“ kann hier versandkostenfrei oder als E-Book bestellt werden.

Für die Fertigung von schmier- und wartungsfreien Sonderlösungen laden Kunden die Step-Datei des Bauteils im 3D-Druckservice hoch und wählen den passenden Werkstoff aus. Neben 55 Iglidur Werkstoffen im Print2Mould-Verfahren besteht dort auch die Möglichkeit, Sonderlösungen kostengünstig im SLS-Verfahren mit den verschleißfesten Materialien Iglidur I3 oder Iglidur I6 oder im FDM-Verfahren mit Iglidur Filamenten drucken zu lassen. Der Preis für die Fertigung inklusive der Kosten für das Spritzgusswerkzeug sowie Informationen zum Werkstoff, zur Präzision und Biegefestigkeit sind online direkt ersichtlich. Nach der Auswahl des passenden Hochleistungspolymers kann der Nutzer die Menge eingeben und direkt ein Angebot bei anfordern. Bereits nach 10 Werktagen sind die gespritzten Sonderlösungen lieferbar.

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