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GF Machining Solutions Multi-Technologien in der Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

Steigende Anforderungen in der Medizintechnik führen dazu, dass Konstrukteure immer mehr Funktionen und Eigenschaften in die Produkte integrieren. Das führt in der Fertigung zum Einsatz von Multi-Technologien.

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GF Machining Solutions ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter, der Multi-Technologielösungen aus einer Hand anbietet und diese mit eigener Automation zu flexiblen Produktionszellen verknüpft.
GF Machining Solutions ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter, der Multi-Technologielösungen aus einer Hand anbietet und diese mit eigener Automation zu flexiblen Produktionszellen verknüpft.
(Bild: GF Machining Solutions)
  • Fertigung von Implantaten in einer Aufspannung und aus einem Stück
  • Schwankende Losgrößen bewältigen
  • Multi-Technologien mit Automation zu flexiblen Produktionszellen verknüpfen

Steigende Anforderungen in der Medizintechnik bedeuten, dass das Design medizinischer Instrumente, Implantate und Prothetik ständig so weiterentwickelt wird, dass jede Fläche eine oder mehrere Funktionen besitzt oder eine Reihe an Eigenschaften aufweist. Angestrebt werden heute insbesondere Dauerimplantate aus einem Stück, um Probleme während des Zusammenbaus zu vermeiden. Da die Vorreinigung der Einzelelemente mit der Endreinigung bei der Montage kumuliert, bringt das – vor allem bei der Trocknung nach der Verwendung von wasserlöslichen Reinigungsmitteln – öfters Schwierigkeiten bei der Validierung mit sich.

Schon bei der Konstruktion an die Fertigung denken

Wissend um diese Problematiken müssen Design-Ingenieure Dauerimplantate aus einem Stück entwickeln. Das führt häufig dazu, dass auch die Kollegen in der Herstellung mehrere Technologien verwenden oder kombinieren müssen, um alle Anforderungen des Pflichtenhefts zu erfüllen.

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Hinzu kommt, dass Implantate in unterschiedlichen Größen produziert werden müssen, um verschiedenen Patientenanforderungen gerecht zu werden. Dies kann zu extrem variablen Losgrößen führen, in denen die durchschnittliche Implantatgröße eine Losgröße von mehreren 100 Stück aufweist, während Extremgrößen lediglich in geringen Stückzahlen produziert werden.

Um die Herstellung dieser geringen Stückzahlen zu umgehen, wurden solche Extremgrößen in der Vergangenheit nur alle 12 oder 24 Monate produziert. Heutzutage ist das jedoch aufgrund aktueller Produktionsmanagement-Toolboxen, Just-in-Time-Prozessen und Kanban-Systemen nicht mehr möglich. Zudem stehen entsprechende Hersteller unter Druck, weniger Kapital zu binden.

Automation senkt den Personalbedarf

Als nach eigenen Angaben weltweit größter Anbieter von Multi-Technologielösungen aus einer Hand bietet GF Machining Solutions ein komplettes Portfolio, dass die Technologien Fräsen, Draht- und Senkerodieren, Laserbearbeitung beziehungsweise -texturierung einschließt und diese mit eigener Automation in flexiblen Produktionszellen verknüpft.

Wo immer es möglich ist, werden diese Produktionszellen so ausgerüstet, dass die Herstellung medizintechnischer Produktes in einer Aufspannung möglich ist. Je nach Bedarf und Automatisierungsgrad kann das Be- und Entladen in jeder Station der flexiblen Produktionszelle entweder manuell oder vollautomatisiert durchgeführt werden. So wird der Personalbedarf für die Realisierung des täglichen Produktvolumens reduziert.

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