Neurostimulation: Mikroelektronik für aktive Implantate Mit Pulsen gegen Epilepsie
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EASEE ist ein innovatives Neuromodulationssystem zur Reduktion epileptischer Anfälle. Es behandelt das menschliche Gehirn mit dem Therapieverfahren Focal Cortex Stimulation und verbessert das Wohlbefinden der Betroffenen deutlich. Für den zuverlässigen Betrieb des minimalinvasiven Systems sorgt ein kompaktes und hochkomplexes Elektronikmodul.
Weltweit erkranken rund 3 bis 4 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an Epilepsie. Die Erkrankung ist chronisch und kann bei bis zu 70 Prozent der Betroffenen durch eine medikamentöse Therapie gut kontrolliert werden. Doch die Wirksamkeit der anfallssuppressiven Medikamenten ist nicht bei allen genügend. Kommt es trotz sorgfältiger Behandlung weiterhin zu Anfällen, spricht man von einer medikamentenresistenten Epilepsie. Etwa 70 Prozent dieser Betroffenen leiden an fokaler Epilepsie – in ihren Fällen kann die Behandlungsmethode von Precisis eine Therapieoption sein.
Transkranielle Neuromodulation
EASEE (Epikraniale Applikation von Stimulationselektroden für Epilepsie) stimuliert den Fokus im Kortex mit elektrischen Pulsen durch die Schädeldecke hindurch, ohne dass der Patient oder die Patientin dies spürt. Das System besteht aus einer Elektrodenmatte, einer so genannten Laplace-Elektrode, die durch einen minimalinvasiven Eingriff unter die Kopfhaut gebracht wird – wobei der Schädel unversehrt bleibt – und einem flachen elektronischen Modul, das auf den Brustmuskel gesetzt wird. Die Platzierung erfolgt patientenindividuell, die beiden Einheiten sind subkutan mit einem dehnbaren Kabel verbunden.
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