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Pöppelmann Medizinverpackungen – hygienisch und dennoch unkompliziert

| Autor / Redakteur: / Kathrin Schäfer

Was nützt das beste Medizinprodukt, wenn es bei der Entnahme aus der Verpackung verunreinigt wird? Einschweiß-Ausgießer eignen sich für die luftfreie Mehrfachentnahme von anspruchsvollen Hygieneprodukten.

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Für Schülke + Mayr hat Pöppelmann Famac einen hygienischen Einschweiß-Ausgießer entwickelt, der verhindert, dass Verunreinigungen in das Produkt dringen.
Für Schülke + Mayr hat Pöppelmann Famac einen hygienischen Einschweiß-Ausgießer entwickelt, der verhindert, dass Verunreinigungen in das Produkt dringen.
(Bild: Pöppelmann )
  • Verpackungen nach Universal-Design-Prinzip
  • Intuitiv benutzbare Einschweiß-Ausgießer
  • Für die Sterilisation geeignet

Der Pöppelmann-Geschäftsbereich Famac entwickelt und produziert technische Funktionsteile und Verpackungen für unterschiedliche Industriezweige, unter anderem für die Medizintechnik. Die Verpackungsentwickler von Pöppelmann arbeiten hierbei nach dem Universal-Design-Konzept: Das heißt, dass Produkte unter genauer Betrachtung der Eigenschaften und Bedürfnisse der Nutzer gestaltet werden sollen, sodass sie ohne weitere Anpassung und Spezialisierung für möglichst viele Menschen nutzbar sind. Produkte im Universal Design wie der Pouch-Booster mit Einschweiß-Ausgießer zeichnen sich durch eine sinnvolle und intelligente Gestaltung aus, sind intuitiv benutzbar und fehlertolerant. In den letzten Jahren ist der Einschweiß-Ausgießer deshalb zu einem zentralen Element des Beutels und für Verbraucher zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden.

Für die Sterilisation geeignet und einhändig zu bedienen

Einschweiß-Ausgießer bietet Pöppelmann Famac auch als Sonderlösung für unterschiedliche Anwendungsbereiche an – zum Beispiel für die luftfreie Mehrfachentnahme von anspruchsvollen Hygieneprodukten. Wie genau sieht das aus? Gemeinsam mit der Schülke + Mayr GmbH aus Norderstedt hat Pöppelmann Famac ein unkompliziertes, hygienisches Verpackungskonzept entwickelt. Die Lösung verhindert, dass bei der Produktentnahme Luft in die Verpackung gelangt oder sich Rückstände am Deckel bilden, wie dies bei bestehenden Lösungen oft der Fall ist.

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„Wir wollten ein einfaches und sicheres Entnahmesystem mit guter Restentleerung, welches sich für die Sterilisation eignet und einhändig zu bedienen ist, ohne dass das Produkt verunreinigt wird“, erzählt Lars Teutenberg von Schülke. Die Experten von Pöppelmann Famac konzipierten daraufhin einen Einschweiß-Ausgießer, der von einem Ventil verschlossen wird und sich nur durch den Druck auf das Betätigungselement öffnet. So lässt sich das Produkt luftfrei entnehmen und behält seinen hygienischen Status über die Anwendungsdauer bei. Die Lösung ist branchenübergreifend einsetzbar.

Im 3D-Druckverfahren lassen sich Prototypen schnell erstellen

Insbesondere zur Entwicklung maßgeschneiderter Sonderlösungen ist der Einsatz von Rapid Prototyping besonders wichtig. Die hauseigene additive Fertigung ermöglicht es Pöppelmann Famac, innerhalb kurzer Zeit Prototypen zu erstellen. „Eine moderne, markt- und zukunftsfähige Verpackung nach Universal-Design-Kriterien bedarf einer langen Entwicklungsphase. Mit unseren Prototypen im 3D-Druckverfahren beschleunigen wir die Abstimmung mit unseren Kunden und sparen so Zeit und Kosten“, erklärt Engelbert Rechtien von Pöppelmann Famac.

Bei der Entwicklung und Produktion anspruchsvoller Funktionsteile und Baugruppen legt Pöppelmann Famac Wert auf Qualität und wirtschaftlich Lösungen. Ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 und 13485:2010 sowie das zertifizierte Hygienemanagementsystem HACCP bieten Kunden dabei zusätzliche Sicherheit. Gleichzeitig wissen die Famac-Projektleiter, worauf es noch ankommt: kurze Entwicklungszeiten, zielgerichtete Produktoptimierung und eine sichere Prozessplanung. Für ein Höchstmaß an Sauberkeit besteht bei Pöppelmann Famac zudem die Möglichkeit, besonders empfindliche Spritzgussteile unter Reinraumbedingungen zu produzieren.

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